Kripo Marburg ermittelt gegen fünf Tatverdächtige

Polizei stellte Waffen und Munition sicher

Marburg. Vier Durchsuchungen in Cölbe, Stadtallendorf, Caldern und Marburg führten am Montag zur Sicherstellung von fast 12 000 Schuss Munition, zwei unbrauchbar gemachten Maschinengewehren, einer durchgeladenen Schreckschusswaffe, einer Schussweste, Betäubungsmitteln und einem Handkarren voll mit Schweißutensilien und schweren, elektronischen Profiarbeitsmaschinen wie Trennschleifer, Bohrmaschinen, Stichsägen und Bohrhammer.

Die Kripo nahm drei Tatverdächtige vorübergehend fest. Ein vierter befindet sich wegen weiterer, anderer Taten bereits seit ein paar Tagen in Untersuchungshaft, und ein fünfter steht unter dem Verdacht der Hehlerei.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 26-jährigen Mann aus Cölbe, eine 22-jährige Frau aus Lollar und einen 29-Jährigen aus Stadtallendorf, berichtet die Marburger Kriminalpolizei.

Das Trio steht zusammen mit dem bereits in Untersuchungshaft sitzenden 27-jährigen Marburger Intensivtäter unter dem dringenden Verdacht, verschiedene Einbrüche begangen zu haben.

Einbrüche im Stadtgebiet

Das mit den Ermittlungen betraute Fachkommissariat für besondere Ermittlungs- und Fahndungsaufgaben hat Teile der sichergestellten Beute verschiedenen Einbrüchen zugeordnet. Dazu gehören auch ein Einbruch in ein Schützenhaus in Cölbe im Dezember 2013, zwei Einbrüche in Stadtallendorf, ein Einbruch auf einem Schießplatz der Bundeswehr in Burgwald und diverse Kellereinbrüche, die sich seit August 2013 hauptsächlich im Stadtgebiet von Marburg häuften.

Die Sicherstellung von mutmaßlichem Diebesgut in seiner Wohnung bestätigte den Verdacht der Ermittler, dass der 33-jährige Marburger zumindest als Hehler beteiligt ist. Weder gegen die drei vorübergehend Festgenommenen noch gegen den mutmaßlichen Hehler lagen ausreichende Haftgründe vor. Die Ermittlungen dauern an. (jkö)

Quelle: HNA

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