Überladung um 54 Prozent

A7: Polizei stoppt gefährliches Gespann bei Melsungen

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Viel zu schwer: Die Polizei musste dieses Gespann bei Melsungen von der Autobahn holen. Bus und Anhänger wogen 8,5 statt 5,5 Tonnen.

Melsungen. Die Polizei hat am Mittwoch auf der A7 ein überladenes Kleinbus-Autotransporter-Gespann aus dem Verkehr gezogen: Der 43-jährige Fahrer war mit zehn Fahrgästen im Bus und zwei Autos auf dem Anhänger unterwegs, berichtete die Polizei.

Sie stoppte das Gespann, das auf der A7 in Richtung Süden unterwegs war, in Höhe der Anschlussstelle Melsungen. Von dort lotsten die Beamten das Fahrzeug auf eine öffentliche Waage, die nach Angaben der Beamten eine Überladung um 54 Prozent anzeigte: Das Gespann wog statt der zulässigen 5,5 Tonnen 8,5 Tonnen. Dem Fahrer blieb nichts anderes übrig, als einen seiner Mittelklassewagen vom Anhänger abzuladen. Der 43-Jährige musste vor der Weiterfahrt außerdem eine Sicherheitsleistung in Höhe von 425 Euro zahlen.

Die Polizei wies darauf hin, dass Überschreitungen des zulässigen Gesamtgewichts eine Gefahr im Straßenverkehr darstellen. Durch die erhebliche Überladung ändere sich das Fahrverhalten des Fahrzeugs. Auch die Bremssysteme seien für Überladungen nicht ausgelegt.

Quelle: HNA

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