Hallenbad: Stadt und Förderverein investierten 140.000 Euro für Umbau

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Viel Neues im Hallenbad: von links Bürgermeister Werner Lange, Schwimmmeister Ulrich Bachmann und Harald Kranz vom Förderverein.

Niedenstein. Endlich gibt es im Niedensteiner Hallenbad Pommes Frites. Die Snacks, die in der neuen Küche zubereitet werden, verkaufen sich jedenfalls prima. Das sagt Schwimmmeister Ulrich Bachmann.

„Wir hatten bislang keine Küche, sondern nur eine Mikrowelle“, sagt Bachmann. Aber nicht nur die alte Mikrowelle hat ausgedient: 130.000 Euro hat die Stadt aus dem Konjunkturpaket in das 1979 erbaute Gebäude investiert.

Das Hallenbad hat eine neue Lüftungsanlage, eine Wärmerückgewinnung und vor allem neue Fenster bekommen. „Das Raumklima ist seit dem Umbau völlig anders“, sagt Bürgermeister Werner Lange.

In den vergangenen 30 Jahren wurde das Hallenbad zwar einwandfrei instandgehalten, größere Investitionen wurden allerdings nicht getätigt.

Neu ist seit dem jüngsten Umbau auch ein direkter Zugang von der Schwimmhalle in einen Gastro-Raum. „Die Kinder können vom Schwimmbecken mit ihren Sachen einfach die Treppe rauf,“ sagt Schwimmmeister Bachmann. Eltern hätten zudem von dort einen guten Überblick über das Schwimmbad. Die Kosten von fast 10.000 Euro hat der Förderverein übernommen.

Das Hallenbad-Team hat außerdem sämtliche Türen und Rahmen einheitlich gestaltet.

Ein Gutachten hat ergeben, dass in den kommenden Jahren mehr als 500.000 Euro für Modernisierungen ausgegeben werden müssten. Eine Aufgabe, mit der sich das neue Parlament beschäftigen müsse, sagt Lange. Das Hallenbad ist ohnehin ein Politikum. Denn die CDU kritisiert den hohen Zuschussbedarf des Bades. „Im Betrieb fallen derzeit Kosten von etwa 220.000 Euro jährlich an. Diesen stehen etwa 50 000 Euro an Einnahmen gegenüber.“

Das Hallenbad habe eine besondere Bedeutung, sagt Lange. Es steigere die Attraktivität der Stadt, werde von 25.000 Besuchern jährlich genutzt und viele Schulen, auch aus dem Umland, würden dort ihren Schwimmunterricht geben.

Das Hallenbad solle künftig auch in die geplante Anlage für seniorengerechtes Wohnen einbezogen werden, sagt Lange. Ein Zugang für die Senioren und ein Sozialraum sollen dann geschaffen werden. Schon jetzt gebe es viele sehr gut genutzte Angebote für ältere Menschen.

Trotz der Umbauten bleibe der Eintrittspreis stabil. Lediglich in der Gastronomie wurden die Preise leicht erhöht. „So günstig wie im Schwimmbad ist das Bier aber sonst nirgendwo in Niedenstein“, sagt Lange.

Quelle: HNA

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