Prämien für Sprossenfenster: Verein Bürger für Homberg fördert Einbau

Vorher: Das Haus Westheimer Straße vor der Sanierung mit herkömmlichen Fenstern.

Homberg. Die Fachwerk-Kulisse am Marktplatz liegt dem Verein Bürger für Homberg am Herzen. Dafür hat er nun sogar gemeinsam mit Stadt und Denkmalpflege eine Aktion gestartet mit dem Ziel, den Einbau von Sprossenfenstern zu fördern.

Der Verein übernimmt 20 Prozent der förderfähigen Kosten, Stadt und Denkmalpflege geben noch einmal so viel hinzu. Das sei ein Anreiz, bei einer Sanierung auch wieder die fachwerktypischen Sprossenfenster zu verwenden, meint Georg Ritter, Schatzmeister des Vereins Bürger für Homberg.

Die zusätzliche Förderung durch den Verein beziehe sich bisher aber allein auf den Marktplatz und den Kirchplatz. Ritter: „Mehr können wir uns derzeit leider noch nicht leisten.“ Der Verein bemühe sich aber um weitere Unterstützer.

Ein gelungenes Beispiel für die Förderung sei das Wohn- und Geschäftshaus in der Westheimer Straße 3 (früher Café Hassenpflug). Das Haus, in dem sich heute ein Bekleidungsgeschäft befindet, war nach langem Leerstand im vergangenen Jahr saniert worden. Im Vergleich zur früheren Situation werde hier sehr deutlich, welche Rolle die Wahl der Fenster bei der Sanierung spiele, sagte Ritter.

Überzeugungsarbeit

Nun soll versucht werden, bei anstehenden Sanierungen die Eigentümer vom Einbau mehrflügeliger, wärmegedämmter Sprossenfenster zu überzeugen. Alle betreffenden Hauseigentümer sollen informiert werden.

Die finanzielle Unterstützung sei hilfreich gewesen, sagt Viktoria Volodin, die im sanierten Haus in der Westheimer Straße nun ein Modegeschäft betreibt. Der Verein Bürger für Homberg habe sich zur Aufgabe gemacht, zur Vitalisierung der Innenstadt beizutragen. Es gehe darum, eine angenehme Umgebung für Einkauf, Tourismus und Gastronomie zu schaffen. (hro)

Um Spenden wird weiter gebeten: Konto 81022854, Kreissparkasse (BLZ: 52052154), Konto 15202, VR-Bank Schwalm-Eder (BLZ 52062601).

Quelle: HNA

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