Konstruktion ersetzt erstmals die echte Fichte  

Premiere auf der Felsburg: Tannenbaum aus Metall

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Das Weihnachtsbaum-Team auf dem Heiligenberg: In 400 Metern Höhe arbeiten Mitglieder des Heiligenbergvereins und des Stammtisches „Die Bärenfänger” Hand in Hand.

Die Burg Heiligenberg und die historische Felsburg in Edertal erstrahlen ab dem Samstag vor dem ersten Advent wieder im vorweihnachtlichen Lichterglanz. Die Weihnachtsbeleuchtung auf den Burgen wird bis zum Heiligen Dreikönigstag am 6. Januar erstrahlen.

Gensungen/Felsberg. Die Burg Heiligenberg und die historische Felsburg in Edertal erstrahlen ab dem Samstag vor dem ersten Advent wieder im vorweihnachtlichen Lichterglanz. Die Weihnachtsbeleuchtung auf den Burgen wird bis zum Heiligen Dreikönigstag am 6. Januar erstrahlen.

14 Mitglieder des Heiligenbergvereins Gensungen unter Leitung des Arbeitskreisvorsitzenden Walter Clobes haben den Weihnachtsbaum aufgestellt. Auf der Felsburg waren 20 Helfer unterwegs, um Pflegearbeiten im Landschaftsschutzgebiet auszuführen und die Burg zu illuminieren.

Auf dem Keller der Felsburg gab es eine Premiere: Erstmals seit mehr als 50 Jahren wurde anstelle einer Fichte eine dem Baum nachempfundene Metallkonstruktion aufgestellt. Wolfgang Knaust, Mitglied des Arbeitskreises und Leiter des städtischen Bauhofes, hat in über 50 ehrenamtlichen Arbeitsstunden aus 150 Kilogramm Vierkant-Rohr und 200 Glühlampen einen 6,80 Meter hohen „Baum“ konstruiert. „Die sehr gelungene Konstruktion ist eine wesentliche Erleichterung für die Arbeitskreismitglieder, um die Felsburg in den weihnachtlichen Glanz zu bringen“, sagte Arbeitswart Erik Herzog. Es sei immer schwieriger geworden, geeignete Bäume für die Burg zu finden. Und der Transport des Baumes auf die Burg „war immer ein Kraftakt und letztlich nicht ganz ungefährlich“.

Mit dem Trecker zur Burg

Auch im Hinblick auf die rückläufige Zahl der Ehrenamtlichen im Arbeitskreis müsse man neue Wege gehen. Wolfgang Knaust jedenfalls ist sehr zufrieden: „Es hat Spaß gemacht, und ich habe eine gute Idee umgesetzt.”

Die Weihnachtsbeleuchtung auf den Burgen hat seit über 50 Jahren bei beiden Vereinen Tradition. Beim Heiligenbergverein ist Fritz Strack (79) von Anfang an dabei. Vor 22 Jahren hatte Kurt Dippel den Tannenbaum erstmals mit einem Traktor auf den Heiligenberg gefahren. „All die Jahre davor haben ihn acht bis zehn Männer unter großen Anstrengungen auf die Burg getragen“, erinnert sich Ehrenvorsitzender Strack.

Dippels Sohn Wolfgang hat die sieben Meter hohe Fichte im Markwald Beuerholz geschlagen und sie auf die Burg gefahren. Das Werkzeug transportierte Karl-Heinz Metz. Auch diesmal war viel Muskelkraft gefragt, und erneut halfen die bärenstarken Mitglieder des Stammtisches „Die Bärenfänger“. „Ohne die Bärenfänger geht es nicht”, sagte Fritz Strack.

Die Weihnachtsbaum-Mannschaft wurde auch diesmal ins Burghotel Heiligenberg eingeladen.

Quelle: HNA

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