Kirche und Diakonie setzen Maßstäbe bei ehrenamtlicher Arbeit

Kirche und Diakonie setzen Maßstäbe bei ehrenamtlicher Arbeit: Prima Klima!

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„Engagement macht stark“: Zusammenhalt präsentierten die Ehrenamtlichen auch auf der Bühne. Zum Dank gab’s Kulinarisches und Musikalisches vom Breunaer Chor „Second Hands“.

Zierenberg. Helfen hat was, vor allem wenn es belohnt wird. Wie jetzt am Wochenende im Bürgerhaus in Zierenberg. Der Evangelische Kirchenkreis Wolfhagen und das Diakonische Werk Hofgeismar-Wolfhagen würdigten den Einsatz ihrer ehrenamtlichen Kräfte zu Beginn der Aktionswoche des Bürgerschaftlichen Engagements 2010.

Landrat Uwe Schmidt hob das Spektrum kirchlicher und diakonischer Freiwilligenarbeit in seiner Bedeutung für die Region hervor.

Die unter dem Motto „Engagement macht stark!“ stattfindende Kampagne entwickelte sich in Zierenberg zu einer Show der Lobeshymnen - ganz im Sinne der Gastgeber, die mit der Dankveranstaltung ein Zeichen der Wertschätzung gerade in kritischen Zeiten setzen wollten. So füllte sich die Bühne des Bürgerhauses nach und nach mit Sprechern und Vertretern ganz unterschiedlicher Gruppen und Initiativen, die in Anekdoten und Statements Beispielhaftes aus ihrer Arbeit beisteuerten.

Diakonie ist weiblich

Die in Zierenberg versammelten zirka 130 Gäste, flankiert von einigen Hauptamtlichen, lieferten ein eindrucksvolles Bild bürgerschaftlichen Engagements, das in den Bereichen Pflege, Betreuung und Versorgung ein überwiegend weibliches Profil liefert. Eindrucksvoll, wie einige Frauen darauf hinwiesen, dass ihr Engagement kein Beitrag zur Spaßgesellschaft sei, ihnen aber durchaus Freude bereite.

Ob Wolfhager Tafel, Gemeindediakonie oder Hospizdienst im Wolfhager Land, ob Zentrum für Demenz, die diakonischen Besuchsdienste oder die Grünen Damen - alle unterstrichen, dass es sich lohne, aktiv zu sein oder es zu werden. Für ihren Zeiteinsatz bekämen sie Freunde und Zufriedenheit zurück, und die Gesellschaft gestalte sich liebens- und lebenswerter.

Von Ludger Verst

Quelle: HNA

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