Festival-Programm vorgestellt

Kulturzelt Wolfhagen 2018: Böse Buben und ein Sex-Symbol aus Dresden

Böse Buben: Die Musiker von Stahlzeit eifern auch optisch ihren großen Vorbildern von Rammstein nach.

Wolfhagen. Hochkarätige Künstler von Jan Josef Liefers bis Max Giesinger und von Olaf Schubert bis Torsten Sträter kommen im Juni 2018 ins Wolfhager  Kulturzelt. 

„Bei uns kann man alles sehen: Musik, Kabarett, Comedy und die Fußball-Weltmeisterschaft“, sagte Kulturzelt-Macher Wolfgang Frey bei der Vorstellung des Programms für das nächste Festival im Stadtpark Teichwiesen und machte dabei klar: Bessere Unterhaltung bietet vom 7. bis zum 16. Juni im kommenden Jahr in der Region wohl kaum jemand.

Unwiderstehlich: Olaf Schubert

Der Fokus liegt in diesen Tagen im Juni im Kulturzelt allerdings auf den Musikern, auf Comedy und Kabarett. Und gleich am Donnerstag, 7. Juni, kommt einer, von dem Frey sagte: „Der ist einmalig.“ Olaf Schubert aus Dresden liefert im Zelt die Antwort auf die brennenden Fragen der Zeit, möchte aber noch einen Schritt weiter gehen und seine sinnliche Seite präsentieren. Sein Anspruch: „Sexy forever“, so lautet auch der Titel seiner aktuellen Show.

Ähnlich schräg ist auch René Marik. Der lässt allerdings seinen Puppen den Vortritt: Maulwurfn, den Frosch Falkenhorst und Kalle den Eisbären. Am Freitag, 8. Juni, gibt es das Puppenspiel für Erwachsene.

Ein Gesicht, das jeder kennt: Jan Josef Liefers. Der vielbeschäftigte Schauspieler, der im Münster-Tatort den Rechtmediziner Professor Boerne gibt, hat sich auch als Musiker einen Namen gemacht. Mit seiner Band Radio Doria kommt er am Samstag, 9. Juni, ins Kulturzelt. Als „Gute-Laune-Musik“ charakterisierte Wolfgang Frey das Repertoire von Liefers und Band, „etwas für die Seele“.

Haben einen „Sistemfeler“: Die vier Sänger von Maybebop präsentieren ihr neues Programm im Wolfhager Kulturzelt. Fotos:  privat

Sonntag ist üblicherweise im Zelt A-cappella-Tag, und daran soll auch auch 2018 nichts ändern. Mit Maybebop geht eines der aktuell besten Ensembles an den Start. Die vier Männner singen nicht nur exzellent, sie sind auch begnadete Komödianten. Titel ihres Programms: „Sistemfeler“.

Absurditäten und urkomische Geschichten wird Torsten Sträter am Montag, 11. Juni, zum besten geben. Der Mann mit der Mütze gilt derzeit als der angesagteste Kabrettist der Republik. Er kommt mit seinem Programm „Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein.“

Torsten Sträter

Wer sich noch an das erste Kulturzelt in Wolfhagen erinnert, weiß, dass im kleinen Zirkuszelt im Jahr 1995 die Sängerin Pe Werner die ganz große Nummer war. Mit „Kribbeln im Bauch“ hatte sie damals einen Hit und sorgte für einen Ansturm aufs Wolfhager Kulturzelt. „Sie hat uns damals aufs Pferd geholfen“, erinnerte sich Wolfgang Frey. Mehr als 20 Jahre später kommt sie wieder. Diesmal mit der Bigband der Bundeswehr.

Kommt wieder: Pe Werner. Unterstützt wird sie von der Bigband der Bundeswehr.

Hörgenuss auf ganz andere Weise servieren Stahlzeit am Mittwoch, 13. Juni. Die Band hat Rammstein mit ihrem brachialen Sound, der rauen Attitüde und dem Spiel mit dem Feuer zum Vorbild. Die Tribute-Show steht dem Original kaum nach.

Ruhiger und gefühlvoller geht es an den beiden Folgetagen zu. Am Donnerstag, 14. Juni, ist Johannes Oerding eingeplant. Der Singer-Songwriter hat schon 2016 das Zelt gefüllt. Laut Wolfgang Frey ist mit Oerding „alles eingetütet“, allerdings steht die Bestätigung des Managements noch aus.

Surft auf der Erfolgswelle: Max Giesinger.

Für Freitag, 15.Juni, ist Max Giesinger engagiert worden, „der zurzeit angesagteste Künstler auf der Bühne“, so Frey. Seine Hits „80 Millionen“ und „Wenn sie tanzt“ werden im Radio hoch und runter gespielt und unzählige Male im Netz gestreamt.

Zwei Asse haben die Kulturzeltmacher noch im Ärmel: Für Samstag, 16. Juni, hofft man auf die Zusage des Rock-Gitarristen Wirtz. Und wenn alles klappt, wird das Kulturzelt schon am 6. Juni eröffnet, und zwar von der deutschen Soul-Größe Max Mutzke mit seiner Band.

Quelle: HNA

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