Künftig mit weniger Kommunen: Virtuelles Gründerzentrum bietet dennoch weiter Beratung

Projekt hat nur noch zwei Mitglieder

Frielendorf/Schwalmstadt. Zum Virtuellen Gründerzentrum (VGZ) gehören künftig nur noch Schwalmstadt und Frielendorf. Nicht mehr zum Gemeinschaftsprojekt gehören somit die Kommunen Gilserberg und Willingshausen.

Das Beratungsangebot war bis einschließlich 2010 zu 50 Prozent durch Fördermittel der EU und zu 50 Prozent durch die Mitgliedskommunen finanziert worden. Ab 2011 hatten sich die Gemeindevertreter der Mitgliedskommunen für die Weiterführung des Projektes auch ohne Zuschüsse ausgesprochen. Im vergangenen Jahr haben die Gemeinden Gilserberg und Willingshausen sich gegen eine weitere finanzielle Beteiligung beim VGZ Schwalm entschieden.

Nun werden Schwalmstadt und Frielendorf das Projekt allein weiterführen. Weiterhin wird es möglich sein, diese Dienstleistung gebührenfrei anzubieten, allerdings nur noch für Gründer aus den beiden Mitgliedskommunen.

Das VGZ Schwalm sieht sich als die zentrale Anlaufstelle für Gründer in der Region. Die Palette der Leistungen ist breit gefächert: Informationsgespräche, Erörterung von Geschäftsideen, Beratung bei Geschäftsplänen, Vermittlung von Patenschaften, Informationen über Fördermöglichkeiten und die Bildung von Netzwerken sind nur ein Teil des Angebotes, das für die Gründer aus der Region zur Verfügung gestellt wird.

Bis heute wurden rund 380 Beratungsgespräche durchgeführt. 121 Gründer konnten auf dem Weg in die Selbständigkeit begleitet werden, wurde mitgeteilt.

Die Neugründungen laufen laut Pressemitteilung zur Zufriedenheit der Betreiber und werden bei Bedarf auch weiterhin vom VGZ betreut. (syg)

Quelle: HNA

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