Dekan Dr. Gernot Gerlach lobt den Ablauf der Kirchenvorstandswahlen

„Projekt Online-Wahl geglückt“

Viel zu tun: Die freiwillligen Helfer der Kirchenvorstandswahlen bei der Auszählung der abgegebenen Stimmzettel. Von links: Johannes Holzhauer, Hermann Schwab, Gerd Bechtel, Detlev Nolte, Karl-Wilhelm Heisen, Uwe Nord, Wolfgang Muth und Heinrich Schwarz. Foto: Dreisbach

Wolfhager Land. Die Beteiligung bei der Kirchenvorstandswahl hat in der Evangelischen Kirchengemeinde Wolfhagen nicht die Werte aus dem Jahr 2007 erreicht: Mit 19,8 Prozent lag sie etwa fünf Prozent unter dem Wert, der bei vergangenen Abstimmungen erzielt wurde.

Insgesamt waren 813 Gemeindeglieder dem Aufruf gefolgt, ihre Stimme abzugeben. Die Wahlbeteiligung in Leckringhausen war auch nicht so hoch wie vor sechs Jahren. Damals hatten weit über 80 Prozent der Wahlberechtigten von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Gestern waren es 59,5 Prozent. Von den 37 Wahlberechtigten haben 22 gewählt. Wie Pfarrerin Katharina Ufholz mitteilt, setzt sich der neue Kirchenvorstand zusammen aus Silvia Deichmann, Heinrich Flecke, Dirk Langer und Susanne Weinreich.

Der Dekan des Kirchenkreises, Dr. Gernot Gerlach, ist zufrieden mit dem Verlauf der Vorstandswahlen: „Ich habe alle Wahllokale besucht und viele Menschen bei der Stimmabgabe getroffen.“ Dies spiegele sich auch in den gestiegenen Zahlen der Beteiligung in einzelnen Orten wider. In Dörnberg nahmen aktuell 35,3 Prozent teil, in 2007 waren es 31 Prozent.

Auch im Kirchspiel Altenhasungen (Nothfelden; 39 Prozent, Wenigenhasungen; 40 Prozent, Altenhasungen; 37 Prozent) stieg die Beteiligung leicht. Das erstmalige Projekt der Online-Wahl sei geglückt und durch eine Beteiligung von bis zu zwölf Prozent positiv angenommen worden, sagte Gerlach weiter. Ebenfalls positiv bewertet der Dekan das geänderte Wahlrecht ab 14 Jahren.

Er habe mehrere Jugendliche getroffen, die erfreut waren über die Möglichkeit der Stimmabgabe. Auch die vielen Aktionen der Kirchen am Wahltag lobte Gerlach. Die genauen Ergebnisse werden erst am 3. November feststehen, da bis dahin die direkt gewählten Vorstände noch weitere Mitglieder berufen können. Verbessert werden müsse das Versandsystem der Post.

Einige Gemeindeglieder hätten verspätet oder gar nicht die Wahlunterlagen erhalten. Dies werde man mit der Post besprechen und nach Lösungen suchen.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare