Erste Ergebnisse des Klimaschutzkonzeptes der Gemeinde Breuna vorgestellt

Projekt für die Umwelt

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Überprüfung des Energieverbrauchs: Die Gemeinde Breuna hat im Zuge ihres Klimaschutzkonzeptes sämtliche Gebäude auf Einsparpotenziale begutachten lassen. Mehr als die Hälfte der gesamten Energie in Form von Wärme und Strom verbrauchen dabei die privaten Haushalte. Auf dem Symbolbild wird der Stromverbrauch eines Fernsehgerätes gemessen.

Breuna. Die Gemeinde Breuna stellte die ersten Ergebnisse ihres Klimaschutzkonzeptes (wir berichteten) vor: Beim Energie-Café trafen sich Vertreter und Bürger der Gemeinde, um den Ausführungen der beauftragten Firmen BDO Technik- und Umweltconsulting sowie SynergieKomm zu lauschen.

Dabei zeigten die beiden Referenten Rosa Hemmers und Georg Trocha den Teilnehmern vor allem die Ziele des Konzeptes auf. Es wurde die gegenwärtige Situation analysiert und die Einsparpotenziale bei den privaten und kommunalen Gebäuden sowie die daraus resultierenden Klimaschutzmaßnahmen ermittelt.

Bürgermeister Henkelmann sagte dazu: „Wir wollen sehen, wo wir auf dem Energiesektor stehen und dann die Bürger informieren und sensibilisieren, wo und wie Geld und Co2 gespart werden kann.“

Ein Resultat ist, dass die privaten Haushalte mehr als die Hälfte der gesamten Heizwärme und des Stroms verbrauchen und die kommunalen Liegenschaften einen recht guten energetischen Standard besitzen. Im Bereich der Windenergie etwa, einem Schwerpunkt der Gemeinde, wird durch bereits bestehende und hinzukommende Anlagen viel Geld gespart und der Co2-Ausstoß gesenkt.

20 000 Euro investiert

Apropos Geld: Etwa 20 000 Euro hat die Gemeinde in das Klimaschutzkonzept investiert, 65 Prozent werden durch eine Initiative des Bundes gefördert. Bürgermeister Henkelmann zog mit den Referenten ein erstes positives Fazit. So lägen nun die erforderlichen Daten der Gemeinde als Grundlage vor. Als nächstes wird das bisherige Ergebnis des Konzeptes durch die Gremien der Gemeinde ausgewertet. Diese werden dann entscheiden, ob und welche Vorschläge umgesetzt werden. Dann soll unter anderem die weitere Sanierung kommunaler Liegenschaften ins Auge gefasst werden. Auch die Einbindung von Bürgern und Unternehmen soll einen Schwerpunkt bilden, weiter ein Netzwerk „Klima-aktiv Breuna“ entstehen.

Die Resonanz hingegen sei noch ausbaufähig sagte der Rathauschef. Auch deshalb wolle man im Herbst in Wettesingen eine Energie-Messe veranstalten.

Von Nicolai Ulbrich

Quelle: HNA

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