Provisorium hat bald ein Ende

Provisorische Unterführung am Guxhagener Bahnhof soll bald beendet werden

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Viele Schilder, wenig Platz: Die Unterführung am Bahnhof Guxhagen ist noch ein Provisorium. Demnächst aber soll die endgültige Variante soll breite Gehwege und eine Fahrspur aufweisen.

Guxhagen. Die provisorische Verkehrsführung in der Unterführung am Guxhagener Bahnhof soll demnächst durch eine neue und endgültige Variante abgelöst werden. Wie die aussehen soll, berichtete Bürgermeister Edgar Slawik in der Gemeindevertretersitzung am Dienstagabend.

Die jetzige Verkehrsführung und die Schaffung von Parkflächen auf der Raiffeisenstraße seien Teil eines Förderantrags, der bereits im Jahr 2005 gestellt worden sei. Später sei zusätzlich noch die beidseitige Gehwegverbreiterung in den Antrag dazu genommen worden.

Für dessen Bearbeitung habe Hessen Mobil eine Schadstoffuntersuchung des künftiges P+R Geländes gefordert. Jetzt - neun Jahre nach Antragstellung - seien auf dem Gelände die entsprechenden Bodenproben genommen worden. Das Untersuchungsergebnis soll bis Mitte Februar vorliegen - dann gehe der Antrag ans Land Hessen. Sobald der Zuwendungsbescheid vorliege, werde die endgültige Verkehrsführung gebaut. Die sieht so aus, dass die schmalen Gehwege auf die Regelbreite von 1,50 Meter verbreitert werden, die Fahrbahn aber weiterhin einspurig sein soll. Im Bereich der VR-Bank soll ein Zebrastreifen entstehen.

Diese Lösung, sagt Slawik, habe sich nach Verkehrsschauen mit Straßenverkehrsbehörde, Polizei, Straßenmeisterei, Hessen Mobil und NVV als gut, förderfähig und damit finanzierbar herausgestellt.

Slawik informierte das Parlament auf einen Antrag der CDU hin: Sie hatte wissen wollen, wie lange die Guxhagener mit dem Provisorium leben müssten. Oft würden Begrenzungsbaken verstellt und behinderten den Verkehr, hatte Martin Graefe seine Anfrage begründet. (bra)

Quelle: HNA

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