Delia Henss stellt Gemälde in Galerie aus – Ausstellung ist bis 10. November zu sehen

Quer durch Schaffenszeit

Künstlerin: Die Malerin Delia Henss lebt und arbeitet in Michelsberg.

Holzburg. Zahlreiche Kunstbegeisterte fanden am Sonntagnachmittag den Weg in die kleine aber feine Kunstgalerie nach Holzburg. „Stichproben aus Zeugszusammenhänge“ – so lautet der Titel der Ausstellung von Delia Henss in der Galerie.

Der Leiter des Dorfmuseums und Galerist Dr. Anton Merk eröffnetet die Vernissage mit einer kurzen Laudatio auf die in Nordhessen bekannten Malerin aus Michelsberg und lud die interessierten Besucher zu einem Rundgang ein. „Die Werke besitzen eine intensive Farbigkeit und sind einfach toll“, sagte Anton Merk bei seinen einleitenden und die Bilder einordnenden Worten.

Die 75 Werke umfassende Retrospektive gliedert sich in drei Abschnitte. Insbesondere die aktuelle Malerei von Delia Henss weckt die Neugier des Besuchers und gibt ihm viel Raum zur Interpretation.

Was auf den ersten Blick noch eindeutig erkennbar zu sein scheint, verschwimmt bei längerer Betrachtung und setzt sich zu etwas vollkommen Neuem zusammen.

Künstlerische Entwicklung

Von feinen, zarten und sehr realistischen Bleistiftzeichnung hin zu den aktuellen abstrakten, aber sehr vielschichtigen Werken zeigt die Ausstellung einen Querschnitt über die gesamte Schaffenszeit von Hess und gibt dem Betrachter einen Eindruck ihrer künstlerischen Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten.

Mit der Ausstellung in Holzburg drückt die Künstlerin ihre Verbundenheit zur Region aus und möchte damit auch dem heimischen Publikum die Möglichkeit geben, Kunst zu erfahren. „Nicht jeder findet den Weg nach Kassel“, sagte Delia Henss, die zur Vernissage gekommen war.

• Noch bis zum 10. November besteht immer sonntags von 15 bis 17 Uhr die Möglichkeit, sich ein Bild von Delia Henss Werken in der Ausstellung „Stichproben aus Zeugszusammenhänge“ in der Galerie Holzburg zu machen.

Von Matthias Haaß

Quelle: HNA

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