Gudensberger Altstadt

Rabenscharfe Altstadtfest: Anwohner gestalteten Programm

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Gemütliches Fleckchen: Im Garten der Alten Pfarre von Familie Mand gibt es viele lauschige Orte, die am Samstag für alle Besucher des Altstadtfestes zugänglich waren. Unser Fotozeigt von links Rita von Straten, Rosi Schneider, Hausherr Wolfgang Mand sowie Peter und Waltraud Comtesse.

Gudensberg. Buntes Treiben herrschte am Samstag in der Altstadt von Gudensberg. Das erste „Rabenscharfe Altstadtfest" lockte zahlreiche Besucher ab dem Nachmittag auf die Straßen. Die Ideen für das Fest kamen von den Einwohnern.

Im Bereich zwischen dem Familien- und Kommunikationszentrum Quartier und dem Gefangenenturm auf dem Weg zur Obernburg waren verschiedenen Stationen eingerichtet, an denen es viel zu sehen und zu hören gab. Es warteten abwechslungsreiche Angebote, Aktionen, Musik, Führungen und reichlich Verpflegung auf die Besucher des Festes.

Die Anwohner der Altstadt hatten den Tag und das Programm organisiert. „Es ist ein ganz besonderes Fest von Bürgern für Bürger“, sagte Bürgermeister Frank Börner, denn die Stadt hatte die Angebote lediglich koordiniert, die Ideen für das gelungene Fest kamen von den Einwohnern.

Die Stimmung in der Altstadt war gut. Beim Spielmobil der Stadtjugendpflege, beim Bobbycar-Rennen und auf dem Spielplatz tobten sich die Kinder aus. Außerdem wurden Bastelaktionen, wie das Falten des Raben, der nicht nur Symbolfigur der Stadt ist, sondern auch Markenzeichen des Festes war, geboten. Ponyreiten, das Puppentheater Laku Paka und Bolduan und Filine vom KuckAn Theater sorgten zusätzlich für Spaß bei den jungen Gästen des Festes.

Spaß am Spielmobil: Arthur Kenner und seine Mutter Uta vergnügten sich.

Für die Erwachsenen waren vor allem die angebotenen Führungen durch die Gassen der Altstadt, durch die Stadtkirche und zu den historischen Grenzsteinen interessant. Teilweise bis zu 40 Teilnehmer waren bei den einzelnen informativen Veranstaltungen dabei.

Manch ein Gudensberger entdeckte am Samstag Ecken, die er noch nie zuvor so gesehen hatte. Aber auch das große musikalische Angebot fesselte die Besucher immer wieder an einzelnen Stationen.

Am Abend sahen viele die Aufführung des Stückes „Berlin, Berlin: Wir fahren, wohin eigentlich?“ vom Kulturstall Deute am Gefangenenturm, bevor sich die Zuschauer auf die drei Stationen, an denen bis spät in den Abend musiziert wurde, aufteilten.

Im besonderen Ambiente des Gartens der Alten Pfarre spielte das Duo Pata Moto für die Zuhörer, auf dem Alten Markt präsentierte Gundram Pauli Pop, Rock und Oldies und auf der großen Bühne vor dem Quartier verbreitete die Band Suspenders gute Laune mit bekannten Stücken der Musikgeschichte.

Christl Eberlein

Quelle: HNA

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