Trend ist ungebrochen

Radeln unter Strom für alle Altersklassen

Überzeigte pedelec-Fahrer: von links Susanne Klippert, Ulrich Wüstenhagen, Peter Haldorn auf dem Bahnradweg in Treysa. Foto: Rose

Schwalm-Eder. Von wegen Rentnerfahrrad: Das Elektrorad, genauer Pedelec, wird für immer mehr Menschen interessant. Es sei ein Fortbewegungsmittel der Zukunft, sagt der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub). Selbst in Mountainbikes wird der Motor immer öfter eingebaut und auch gekauft.

Sogar eigene Wettbewerbe werden für Pedelecs ausgetragen, erzählt Dr. Johannes Heyn aus Malsfeld. Der ADFC-Vorsitzende im Schwalm-Eder-Kreis meint: „Das Pedelec ist inzwischen auch im Sport und dem Berufsleben angekommen.“

Mona Fischer (Fischis Bike Box, Treysa) berichtet, dass insbesondere die Nachfrage im sportlichen Bereich ansteigt: „Der Anteil der Jüngeren, die unterstützt Mountainbike fahren wollen, nimmt zu.“

Technik überzeugt 

Auch Axel Bischoff vom Zweiradhaus in Melsungen erklärt, dass sich der Markt hervorragend entwickelt: „Technik und Reichweiten sind überzeugend.“

Genauso sehen das auch andere Fahrradhändler im Schwalm-Eder-Kreis. „Der Trend ist ungebrochen. Viele Käufer entscheiden sich bewusst für teurere Produkte, besonders hier im Mittelgebirge“, sagt Micha Diegelmann (1-A-Fahrradservice Neukirchen). Bei ihm macht der Verkauf von Pedelecs schon 15 bis 20 Prozent des Umsatzes aus.

„Insgesamt sind mehr als 1,6 Millionen Elektroradler auf Deutschlands Straßen unterwegs, Tendenz stark steigend“, so Ulrich Wüstenhagen, Radverkehrsbeauftragter in Schwalmstadt.

Die Modelle, zu haben ab 1000 Euro, sind auf den ersten Blick kaum von herkömmlichen Rädern zu unterscheiden. Dank des integrierten Motors beschleunigen die Räder auf bis zu 25 Kilometer pro Stunde, ohne dass der Fahrer sich besonders verausgaben muss.

Von Sandra Rose und Benedikt Dittrich

Quelle: HNA

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