Schneemassen legten Verkehr lahm – Straßenwärter haben noch Salz

Räumfahrzeuge kamen in Staus kaum voran

Schwalm-Eder. Starker Schneefall hat am Dienstagmorgen im Schwalm-Eder-Kreis zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr geführt. Auf den Autobahnen 7 und 49 kam der Verkehr zeitweise komplett zum Erliegen.

An den Steilstrecken – wie bei Guxhagen – drehte sich kein Rad mehr, weil mehrere Lastwagen quer standen. Gegen Mittag hatten sich Lkws und Autos zwischen dem Dreieck Kassel-Süd und Homberg auf mehr als 30 Kilometer gestaut. Nach und nach setzte sich der Verkehr wieder in Bewegung, den ganzen Tag über kam es aber zu Behinderungen.

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Räum- und Streufahrzeuge waren im Dauereinsatz, kamen zwischen den Blechlawinen aber nur schleppend voran. Während bei den Winterdiensten der Städte und Gemeinden im Landkreis bereits wieder die Streusalzvorräte zur Neige gehen, sind die Autobahnmeistereien derzeit noch gut versorgt. Jeden Tag würden je nach Größe der Meistereien zwischen 75 und 150 Tonnen Auftausalz geliefert. sagte Reinhold Rehbein, Sprecher des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) in Kassel. Die Lieferanten seien verpflichtet, die Versorgung auch über die Feiertage sicherzustellen.

„Mindestens bis Weihnachten reicht unser Salz“, meinte Klaus-Bernd Eilhauer, Leiter der Straßenmeisterei in Melsungen. Seine Mitarbeiter waren gestern seit 3 Uhr im Räum- und Streueinsatz.

Keinen Salz-Engpass gibt es auch bei der Autobahn- und Straßenmeisterei Gudensberg. Deren Leiter Helmut Richter sagte: „Wir haben keinen Notstand und gehen auch davon aus, dass wir beliefert werden.“ Kleinere Behinderungen gab es laut Richter gestern auch auf der A 49, nachdem es um 6 Uhr angefangen hatte zu schneien: „Vor allem Auffahrten mit Steigungen werden für Lastwagen zum Problem.“ Zum Tage, Lokalteil

Quelle: HNA

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