ASC Melsungen war Veranstalter

Mehr als 80 Fahrer bei Rallyes rund um Melsungen dabei

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Bereit für die Rallye: Manfred Klemmer (links) und Stefan Göttig, die schon seit vielen Jahren an Rallyes teilnehmen.

Melsungen. Dröhnende Motorengeräusche, schnelle Autos und waghalsige Manöver ließen die Herzen der Fans des Rallye-Sports am Wochenende höher schlagen.

Am Samstag fand in der Region die 36. ADAC-Historic-Rallye „Auf nach Melsungen“, die dritte ADAC-Rallye „Hessisches Bergland“ sowie die erste Classic-Rallye-Car-Show statt. Veranstaltet wurde diese vom ASC Melsungen.

Etwa 80 Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands waren zur Rallye gekommen, um ihr fahrerisches Können unter Beweis zu stellen. Einer davon war Stefan Göttig aus Kassel, der bereits seit 26 Jahren an Rallyes teilnimmt. Ihn begeistern der Adrenalinschub und die Erfahrungen des Rennsports: „Man kommt wahnsinnig viel herum, nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland“, erzählte Göttig. Wer über so viele Jahre dabei bleiben wolle, müsse bereit sein, dafür tief in die Tasche zu greifen: Mittlerweile besaß Göttig ein dutzend verschiedene Rallye-Autos, er wechselte immer wieder die Fahrzeugklasse, um neues kennenzulernen.

Zusammen mit den Kosten für Werkstatt und Ersatzteilen sei in das Hobby so schon ein sechsstelliger Betrag eingeflossen. Mit der Mechanik kenne er sich selbst jedoch nicht aus, verriet Stefan Göttig schmunzelnd.

Begeisterung bei den Zuschauern

Nach der Anmeldung am ADAC-Übungsgelände bei Ostheim ging es für ihn und die anderen Fahrer zunächst zum Basaltwerk bei Rhünda. Dort konnten ab Mittag auch Zuschauer einen besonders anspruchsvollen Teil der Rallye mitverfolgen. Zur Live-Moderation rasten die Rallyefahrer durch die Schluchten des Steinbruchs und mussten dabei vorgegebene Wegpunkte abfahren.

Zuschauerin Wiebke Höfling zeigte besondere Begeisterung für die Drifts auf der unebenen Schotterfläche: „Wenn die so durch die Kurven schleudern und es dann nur gerade so wieder auf die Spur schaffen – das ist schon beeindruckend“, sagte Höfling, die regelmäßig Rallye-Zuschauerin ist.

Vom Startpunkt Basaltwerk aus führte die Rennstrecke weiter bis nach Helmshausen. Insgesamt galt es für die Fahrer acht Wertungsprüfungen zu absolvieren, wie etwa in Neukirchen und Frielendorf. Dabei legten die Teilnehmer eine Gesamtprüfungsstrecke von 70 Kilometern zurück. Die Sieger des Rennens wurden  im Malsfelder Landhotel „Jägerhof“ gekürt.

Über Schotter und Asphalt bei zwei Rallyes

Quelle: HNA

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