Viehmarkt und Heimatfest in Gudensberg: Von Rammlern und Recken

Gudensberg. Der alte Sportplatz von Gudensberg verwandelte sich am Wochenende zur Festwiese. Beim traditionellen Viehmarkt und Heimatfest warteten Schausteller, Fahrgeschäfte, Händlern und Gastwirte auf.

Am Samstag lockte vor allem das Programm im Zelt mit den Kindern des Piratensenders Schlossberg und der Schulband „Dream On“ von der Dr.-Georg-August-Zinn-Schule sowie die ausgestellten Tiere die Besucher an. Neben einigen Lamas, Schafen, Kühen und Meerschweinchen, waren vor allem zahlreiche Kaninchen zu bestaunen. Der Kaninchenzuchtverein K129 Obervorschütz richtete eine Kaninchenschau aus, bei der sich 87 Rammler und Häsinnen von ihrer schönsten Seite präsentierten. Die Preisrichter begutachteten jedes der teilnehmenden Langohren ganz genau und kürten schließlich die Besten und Schönsten.

Bilder vom Heimatfest

Viehmarkt und Heimatfest in Gudensberg

Die Stadt Gudensberg vergab dabei zwei Ehrenpreise, die von Bürgermeister Frank Börner unter anderem an Silke Katzenberger und Holger Bierschenk überreicht wurden. Viele Zuschauer versammelten sich auch bei den Border-Collie-Vorführungen.

Schäfer und Hütehundeausbilder Kai Haus aus Hohenahr hatte einige Schafe und Hunde mitgebracht und faszinierte die Besucher des Viehmarktes mit einer umfassenden Demonstration ihrer Arbeit. Keine weite Anreise hatte Markus Hohmann aus Maden mit seinen Highland Cattles.

Vor allem die Augen der Kinder glänzten bei den Attraktionen auf dem Gudensberger Heimatfest und Viehmarkt mit der Sonne um die Wette. Spaß gab es am Wochenende auf jeden Fall für Alle. Am heutigen Montag geht es mit verbilligten Preisen beim Familiennachmittag und der After-Work-Party am Abend noch einmal rund, bis das Volksfest um 22 Uhr mit dem Feuerwerk endet.

Bereits am Freitag wurde einer der altgedienten Viehmarkt-Recken geehrt: Heinrich Schmeißing ist seit 50 Jahren dabei, so lange ist er schon aktives Mitglied in der Viehmarktskommission. Als Dank für dieses außerordentliche Engagement überreichte ihm Bürgermeister Frank Börner nebst Bierseidel eine Ehrenurkunde der Stadt Gudensberg.

Genüsslich zitierte der Bürgermeister aus dem damaligen Ernennungsschreiben, denn Schmeißing wurde im Jahr 1962 berufen, um „auch jüngeren Kräften die Gelegenheit zu geben, einen Einblick in die Tätigkeit des Komitees zu nehmen .

Von Christl Eberlein

Quelle: HNA

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