Schwere Beschädigung auf der Hohenburg

Randalierer am Burgbrunnen: Täter warfen Betonsteine

Beschädigt: Das Drahtgeflecht über dem Burgbrunnen wurde durch Steinwurf stark beschädigt. Foto: privat

Homberg. Der Brunnen der Hohenburg wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag beschädigt, teilt Alfred Uloth, Vorsitzender der Burgberggemeinde mit.

Mehr noch: Durch diese Tat habe sogar kurzzeitig Lebensgefahr bestanden.

Zwei etwa 20 Kilogramm schwere Betonsteine seien vom Plateau der Burg auf die Brunnenabdeckung geworfen worden. „Das Drahtgeflecht wurde durchschlagen, es entstand ein Loch von etwa 40 Zentimetern Durchmesser“, so Uloth weiter. Außerdem wurde der Handlauf um den Brunnen verbogen, drei Ringsteine durch die Wucht des Aufpralls verschoben. „Sie sind gerissen“, sagt Uloth. Er betont: „Für Kinder, die - wie oft üblich - auf der Abdeckung herumturnen, bestand Lebensgefahr, sie hätten durch das Loch in den Brunnen stürzen können.“ Der Schaden wurde umgehend vorläufig behoben, die Gefahrenstelle sei beseitigt. Eine umfassende Instandsetzung sei jedoch unvermeidlich.

5000 Euro Schaden 

Eine erste Kostenschätzung belaufe sich auf etwa 5000 Euro, so Uloth. „Die Burgfreunde sind entsetzt über die sinnlose Beschädigung eines tausend Jahre alten Denkmals und haben Strafantrag bei der Polizeidirektion Schwalm-Eder gestellt.“ Das Strafgesetzbuch sehe für solche mutwilligen Beschädigungen eines öffentlichen Denkmals Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren vor. (may)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion