Zur Tour de Chattengau gab es entlang der 40 Kilometer langen Strecke viel zu erleben

Rast beim Trommler

Viel zu entdecken: Sie machten Stopp an der Gudensberger Freilichtbühne von links Wolfgang Tischer, Erich Splietorp, Fritz Hartmann, Ute Naar und Elvira Tischer mit Trommler Gerhard Klaffke.

Niedenstein. Klein Ida ist echt groggy und hält in ihrem fahrbaren Untersatz ein kleines Nickerchen. Kein Wunder, denn gemeinsam mit Mama Sandra, Papa Klaus und Bruder Janne hatte die Einjährige gegen Mittag bereits immerhin 17 Kilometer zurückgelegt- wenn auch nur im Rikscha-Kuschelanhänger und dem Papa als Chauffeur.

In ihrem Heimatort Niedenstein hatten sich die Bauers zur Tour de Chattengau auf die Räder geschwungen und Kurs auf den Gudensberger Stadtpark genommen.

Viel Radverkehr

Genau in umgekehrter Richtung waren die Männer und Frauen des Gudensberger Schwimmvereins unterwegs. Eigentlich eher im nassen Element zuhause, gönnten sie sich nach der Strampel-Trockenübung am Standort Metze ein paar kühle Erfrischungen.

Muntermacher der koffeinhaltigen Art gab es unterdes zum Tag des offenen Denkmals im Dorfgemeinschaftshaus in Metze.

Märchenhaftes im Museum

Dort hatten die Mitglieder des Heimatmuseums die Pforten geöffnet, boten Kaffee und selbstgebackenen Kuchen an, erzählten zur vollen Stunde Märchen vom Rotkäppchen und der fleißigen Windelwäscherin und gaben den Besuchern interessante Informationen rund um die historischen Schätzchen und Raritäten. Großer Beliebtheit erfreut sich die Tour de Chattengau, die jährlich von den drei Kommunen Niedenstein, Gudensberg und Edermünde angeboten wird. Vor allem dann, wenn sich das Wetter von seiner besten Seite zeigt.

So konnten sich auch die Besucherzahlen rund um die Programmangebote sehen lassen. Unter dem Motto “Märchen und Sagen im Chattengau erleben“, gab es an den Stempelstellen in den Stadt- und Ortsteilen jede Menge zu sehen, zu hören und auszuprobieren.

Tombola zum Abschluss

Es gab beispielsweise entspannende Massagen für die Waden, historische Stadtführungen, allerlei kulinarische Schmankerln, geführte Mountainbike-Touren, Märchenaufführungen und vieles andere mehr. Und wer die neun Rätsel-Fragen in Sachen Märchen und Sagen der Region richtig löste, der konnte zur Abschlussveranstaltung in Metze tolle Tombolapreise gewinnen.

Von Rosemarie Först

Quelle: HNA

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