Raststätte an der A7 in Remsfeld soll in drei Wochen in Betrieb genommen werden

Eröffnung nun in Sicht: Neuer Autohof startet im Februar

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Das neue Pächterpaar: Ralf und Martina Hoppe aus Kassel-Calden wollen die nächsten 15 Jahre den neuen Rasthof in Remsfeld betreiben.

Remsfeld. Nun dauert es wirklich nicht mehr lange. Ralf Hoppe, Pächter des 24-Rasthofes, der gerade an der Ausfahrt der A7 bei Remsfeld entsteht, will am Montag, 3. Februar, die Anlage in Betrieb nehmen.

Dann werden Autos und Lkws dort geparkt und betankt werden, und es gibt Zeitschriften, Burger, Espresso und Weizenbier. Über viele Jahre war der Standort an der Autobahn im Gespräch für einen Rasthof, die Großkette Flying J sprang ab und dafür dann der 24-Autohof ein.

Die Bauzeiten hatten sich immer wieder verschoben, zum Teil auch wegen fehlender Genehmigungen. Doch nun ist alles fast fertig. "Es geht täglich richtig voran", sagte Hoppe. An der Außenanlage werden zurzeit die Zapfsäulen montiert und im Innenbereich Decken eingehängt, die Küche eingebaut, Sanitäranlagen folgen.

Auf der großen Verkaufsfläche sollen mehrere Restaurantbereiche zusammenkommen. Neben dem Tankstellenshop bietet die Kette Subway ihre Produkte an, dazu gibt es selbst gemachte Burger und ein Bedienrestaurant mit 80 Plätzen, das Gerichte vom Salat bis zum Schnitzel mit Pommes kreiert, an der Kaffeebarr gibt es Espresso von Lavazza. Die Tankstelle wird vom italienischen Konzern Agip betrieben, da brauche es italienisches Flair. Im Außenbereich wird zurzeit noch am Paulaner-Biergarten mit 90 Sitzplätzen gearbeitet. Im hinteren Bereich entsteht eine Spielothek mit zwölf Plätzen

Noch hat es nicht den Anschein, als würde der Termin Anfang Februar wirklich feststehen, aber der neue Chef bleibt zuversichtlich.

Der 50-Jährige Caldener will den Laden gemeinsam mit seiner Frau Martina (48) leiten und damit einen Neuanfang wagen. Der Pachtvertrag wurde für 15 Jahre geschlossen. Hoppe hat 34 Jahre bei Mercedes-Benz in Kassel gearbeitet und dort die Betriebsgastronomie geführt. Das Paar hat vier Kinder, die nahezu erwachsen sind.

Große Hoffnung legt der Betreiber auf die 150 Lkw-Stellplätze, die auf der Fläche entstanden sind.

An den Autobahnen fehlten Möglichkeiten zum Umrüsten der Container; deshalb dürften sie mit drei Werbetafeln in beiden Richtungen an der Autobahn für den Rasthof werben. Die Lkw-Fahrer müssen für das Parken über Nacht bezahlen (zehn Euro). Das Geld können sie allerdings komplett als Verzehrgutschein in der Raststätte wieder einlösen.

Bisher hat der Pächter 15 Mitarbeiter eingestellt; 35 bis 40 Menschen werden in der Raststätte arbeiten, in Gastronomie, Service und der Küche, wie Hoppe erklärte.

Vom Vollzeit- bis zum Minijob sei alles dabei. Er setzt bei den Mitarbeitern und Firmen auf die Region: "Wir wollen hier kein Fremdkörper sein, sondern ein Bestandteil."

Von Christine Thiery

Quelle: HNA

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