Als einzige Kommune im Altkreis

Körler Rathaus ist jetzt auch bei WhatsApp

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Per WhatsApp erreichbar: Auf dem Tablet kommen die Nachrichten an. Hannah Puntschuh betreut den neuen Dienst im Rathaus. Bürgermeister Mario Gerhold hatte die Idee. 

Körle. Eine Straßenlampe leuchtet nicht mehr? Der Müll wurde nicht abgeholt? Oder die Wippe auf dem Spielplatz ist kaputt? Um der Gemeindeverwaltung solche Dinge mitzuteilen und Fragen zu stellen, steht den Körlern eine neue Möglichkeit zur Verfügung.

Über den Nachrichtendienst WhatsApp können die Anwohner mit den Mitarbeitern im Körler Rathaus in Kontakt treten. Körle ist die einzige Kommune im Altkreis, die so etwas anbietet.

Wie erreiche ich die Körler Gemeindeverwaltung über den WhatsApp-Dienst?

Wer zum Beispiel eine defekte Straßenlampe melden möchte, kann eine WhatsApp-Nachricht an die Telefonnummer 0177/6411543 schicken. Die Nachricht kommt direkt auf einem Tablet im Rathaus an. Wichtig: Erreichbar ist die Verwaltung über WhatsApp zu den normalen Öffnungszeiten des Rathauses.

Wie lange dauert es, bis ich eine Antwort auf meine Nachricht bekomme?

„Die ersten Anfragen, die jetzt schon eingegangen sind, konnten wir innerhalb von zwei Stunden beantworten und auch direkt eine Lösung bieten“, sagt Hannah Puntschuh von der Gemeindeverwaltung. Eine Komplettlösung als Antwort sei der Optimalfall, könne aber je nach Anfrage auch mal etwas länger dauern.

Wer kümmert sich im Körler Rathaus um die Anfragen?

Das Tablet, auf dem die Nachrichten eingehen, befindet sich im Büro des Bauamts. Hauptverantwortlich ist Hannah Puntschuh. Die Lautstärke des Tablets sei extra hoch eingestellt, damit die Mitarbeiter sofort darauf aufmerksam werden, wenn eine neue Nachricht eingeht, sagt sie.

Können die Mitarbeiter des Rathauses mein privates Profilbild sehen, wenn ich eine Nachricht hinschicke?

Das kommt auf die WhatsApp-Einstellungen an. Wer nicht will, dass das eigene Profilbild zu sehen ist, der sollte die Nummer des Rathauses nicht im Handy abspeichern und bei den Einstellungen bei „Datenschutz“ und „Profilbild“ einstellen, dass nur die Kontakte das eigene Foto sehen können. Wer die Nummer als Kontakt abspeichert, müsste dann bei den Datenschutzeinstellungen hinterlegen, dass „Niemand“ das Foto sehen kann. Einzelne Kontakte auszuschließen, ist nicht möglich.

Warum bietet die Gemeinde diesen Dienst überhaupt an?

„WhatsApp-Nachrichten zu schreiben, ist heute an der Tagesordnung“, sagt Bürgermeister Mario Gerhold, von dem auch die Idee zum neuen Angebot stammt. Er schätzt, dass alleine in Körle um die 1000 der 3000 Einwohner WhatsApp regelmäßig nutzen. Die Hürde, die Gemeinde beispielsweise darauf hinzuweisen, dass ein Kanaldeckel wackelt oder Müll auf dem Spielplatz liegt, sei durch das neue Angebot wesentlich niedriger. „Für uns kann das eine große Hilfe sein. Vor allem auch, weil man bei WhatsApp Bilder mitschicken kann.“ Der Bauhof könne nicht jeden Tag alle Straßen abfahren und die Lampen kontrollieren. „Wir sind für jeden Hinweis dankbar.“

Welche Fragen kann mir die Gemeindeverwaltung nicht per WhatsApp beantworten?

Natürlich könne man per WhatsApp beispielsweise keinen neuen Personalausweis beantragen, dabei müsse man sich schließlich ausweisen, erklärt Hannah Puntschuh. „Datenschutz steht bei so etwas ganz oben“, betont Gerhold. Möglich seien alle allgemeinen Anfragen und Anregungen, die die Gemeinde betreffen.

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Quelle: HNA

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