Dafür alle zwei Stunden neue Zugverbindung Richtung Kassel

Regiotram-Verkehr zwischen Treysa und Kassel wird eingestellt

Schwalmstadt. Im Zuge eines Fahrplanwechsels stellt der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) ab Dezember den Regiotram-Verkehr auf der Strecke zwischen Kassel und Treysa ein.

Das gab das Verkehrsunternehmen in einer Pressemitteilung bekannt. Die gute Nachricht für alle Fahrgäste: Stattdessen fahren künftig unter der Linie RE98 im Zwei-Stunden-Takt Züge der Hessischen Landesbahn (HLB), die alle Haltestellen zwischen Kassel Hauptbahnhof und Schwalmstadt-Wiera bedienen.

Dadurch bekämen besonders die kleineren Haltestellen zwischen Kassel und Treysa eine umsteigfreie Anbindung an Mittelhessen und Frankfurt, was besonders Studierenden und Pendlern zugute komme. Kassel, Wabern und Borken bekämen eine weitere zweistündliche Direktverbindung nach Frankfurt, heißt es vom NVV. Auch von Schwalmstadt-Wiera sei Kassel dann umsteigefrei erreichbar.

Ein weiterer Vorteil für die Fahrgäste durch den Wegfall der Regiotrams: Auf der Strecke gibt es künftig in allen Zügen eine Toilette.

Neben den Vorteilen durch den Wegfall von Umsteigezwängen bringt die Fahrplanänderung aber auch Nachteile mit sich: So wird das Angebot zwischen Wabern und Treysa deutlich dünner, da die kleineren Haltestellen in diesem Abschnitt nur noch alle zwei Stunden bedient werden. Betroffen sind davon die Haltestellen in Borken-Singlis sowie in den Neuentaler Ortsteilen Zimmersrode und Schlierbach.

In den Hauptverkehrszeiten solle der Wegfall von Verbindungen aber durch Verstärkefahrten aufgefangen werden. Durch die neue Linie R38 sind dann zu den Hauptverkehrszeiten etwa stündliche Verbindungen zwischen Treysa und Kassel möglich.

Die neuen Fahrpläne gelten ab dem 13. Dezember und sind bereits jetzt auf der Internetseite des NVV zu finden.

Quelle: HNA

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