Anlass ist 60-jähriges Bestehen

Reifenlager in Flammen: Feuerwehren trainieren in Sebbeterode

Gemeinsam löschen: Zunächst kam nur Wasser zum Einsatz

Sebbeterode. Sirenengeheul erfüllte am Freitagabend das Gilserberger Hochland. Aus allen Orten rückten die Feuerwehrleute an, um den vermeintlichen Brand in einem Reifenlager in Sebbeterode zu löschen.

Dort blickte die Wehr auf ihr 60-jähriges Bestehen zurück. Das Jubiläumswochenende startete deshalb standesgemäß mit einer Übung, in die alle Feuerwehren aus der Großgemeinde eingebunden waren. Verantwortlich für das Szenario war Gemeindebrandinspektor Markus Böse, zugleich auch Einsatzleiter.

Angenommen wurde ein Brand in einem Reifenlager in Sebbeterode. Bei Schweißarbeiten hatte sich Material entzündet, die Feuerwehrkameraden gingen zunächst von einem Schwelbrand aus. Eine Person galt als vermisst: Ein Trupp mit Atemschutz bahnte sich den Weg durch dichten Qualm und zog den Vermissten – eine Puppe– ins Freie.

Spektakulär: Viele Dorfbewohner verfolgten interessiert, wie die Feuerwehrleute das Übungsszenario bewältigten. Foto: Rose

Der Brand griff jedoch schnell auf alle gelagerten Reifen über. Die Herausforderung: Allein mit Wasser ließ sich der Brand nicht löschen. Da nützte auch die aufgebaute Wasserversorgung, zum Teil mit Wasser aus dem Schwimmbad, nichts. Mit Schaum rückten die Einsatzkräfte den Flammen zu Leibe. Dafür wurden alle Schaummittelvorräte des Hochlandes angefordert. Das Löschen mit der weißen Substanz erfreute vor allem die Zuschauer, darunter viele Kinder, die das Schauspiel begeistert verfolgten und den Feuerwehrkameraden neugierig Fragen stellten.

60 Einsatzkräfte stellten ihr Können in Sebbeterode unter Beweis und zeigten einmal mehr, dass sie im Ernstfall perfekt Hand in Hand arbeiten.

Von Sandra Rose

Fotos von der Übung

Reifenlager stand in Flammen: Feuerwehr trainierte in Sebbeterode

Quelle: HNA

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