Wankendes Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen

Reisebus drohte auf der A4 umzukippen

Kircheim. Weil ein Reisebus umzukippen drohte, wurde er von der Autobahnpolizei auf der A4 in Höhe des Kirchheimer Dreiecks aus dem Verkehr gezogen.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, fuhr der Bus am Sonntag gegen 16 Uhr auf der A4 in Richtung Eisenach. Das Fahrzeug neigte sich derart stark nach rechts, dass es bereits bei einem minimalen Ausweichmanöver hätte umfallen können.

Luftfederung kaputt

Wie sich herausstellte, funktionierte die rechte Luftfederung des Busses wegen Druckluftverlustes nicht mehr. In dem Reisebus befanden sich neben dem Fahrer und dem Ersatzfahrer auch eine Reisebegleiterin. Befragt nach der Ursache des technischen Mangels gab der 48-jährige Fahrer an, der Schaden sei während der Fahrt im Höhe von Gießen aufgetreten.

Er habe zwar den Halter informiert, die Weiterfahrt aber aus eigenem Entschluss doch angetreten. Außerdem wurden erhebliche Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten des 44-jährigen Beifahrers festgestellt. Gegen den Fahrer und den Beifahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Der Bus befand sich auf einer Überführungsfahrt von Hessen nach Sachsen. (nni)

Quelle: HNA

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