Fahrt der Kirchengemeinde Obergrenzebach-Seigertshausen führte in Metropole

Auf Reisen in Istanbul

Entdeckten eine fremde Kultur: Die Reisegruppe aus der Kirchengemeinde Obergrenzebach-Seigertshausen war fasziniert von dem Facettenreichtum Istanbuls. Foto: privat

Obergrenzebach. Die diesjährige Fahrt der evangelischen Kirchengemeinde Obergrenzebach-Seigertshausen führte vor kurzem in die Millionenmetropole Istanbul in der Türkei.

Die Reise begann an der Bushaltestelle beim Pfarrhaus, von Frankfurt aus ging es zum Atatürk International Airport in Istanbul, heißt es in einer Pressemitteilung. In der einzigen Stadt der Welt, die sich über die zwei Kontinente Europa und Asien erstreckt, getrennt durch den Bosporus, – eine Meerenge, die das Marmara-Meer mit dem Schwarzen Meer verbindet – leben 14 Millionen Menschen auf 190 000 Quadratkilometern.

„Ob auf den mehrspurigen Ausfallstraßen in hunderten von gelben Taxis, mit Bus und Bahn oder zu Fuß, in den engen Gassen, es sind schier endlos erscheinende Menschenströme, die sich durch die Stadt wälzen“, stellten die Besucher fest.

Osmanische Architektur

Geprägt werde das Stadtbild durch die Bauwerke der osmanischen Architektur, mit seinen alles überragenden Moscheen mit ihren Kuppeln und Minaretten. Das prachtvollste Bauwerk ist die „Sultan-Ahmet-Moschee“ mit sechs Minaretten, deren Wände mit tausenden von blauen Kacheln prachtvoll verkleidet sind und die deshalb unter dem Beinamen „blaue Moschee“ eher bekannt ist. Aber auch die „Hagia Sophia“, einst christliche Hauptkirche, heute Museum und die „Rüstem Pascha Mosche“ mit ihren roten Teppichen, den bunten Fenstern, prachtvoll verzierten Wänden und Kuppeln sind beeindruckende Zeitzeugen der damaligen Baumeister.

In Istanbul gibt es etwa 2500 Moscheen. Die meisten der Großmoscheen wurden von den Sultanen, den Wesiren oder anderen Würdenträgern gestiftet. Aber all diese Herrscher wohnten nicht irgendwo, sondern im Topkapi-Palast, bis 1855 Wohn- und Regierungssitz der Sultansfamilie. Er ist nicht nur wegen seiner Lage, den Bauten sondern auch wegen seiner umfangreichen Schatzsammlung von hoher Bedeutung.

Ägyptischer Basar

Besonders begeisterte die Gäste aus der Schwalm der ägyptische Basar mit seinen in exotischen Farben leuchtenden, duftenden Gewürzen, Kräutern, Ölen und türkischem Honig. „Es waren Eindrücke wie aus tausend und einer Nacht.“

Mit einer Schifffahrt auf dem Bosporus, der Meerenge zwischen den Kontinenten, ging eine wunderschöne Reise zu Ende, heißt es weiter – beeindruckt nicht nur von der fremden Kultur, sondern auch besonders von der Gastfreundlichkeit der Menschen in diesem Land.

Quelle: HNA

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