Wechselhafte Wetterbedingungen beim Reit- und Springturnier an der Dammesmühle

Reiter trotzten Regenschauern

Reitturnier: Carla Staufenberg aus Wasenberg ging mit dem neunjährigen Hannoveraner-Wallach Enrico für die Reiterfreunde Antrifttal an den Start. Foto: Heist

Antrifttal. Freunde des Pferdesports zog es am Wochenende an die Dammesmühle zwischen Bernsburg und Ruhlkirchen. Die Reiterfreunde Antrifttal hatten zum 18. Reit- und Springturnier eingeladen und empfingen bei wechselhaften Wetterbedingungen Reiter und Pferde aus dem Vogelsbergkreis, den Nachbarkreisen und dem Raum Bad Hersfeld, Fulda, Dillenburg, Gießen und Lich.

Bei Regenschauern starteten die Spring- und Dressurreiter mit ihren Pferden am Samstagmorgen ins Turnier, bevor gegen Nachmittag der Himmel aufklarte und sich die Sonne blicken ließ.

Springpferdeprüfungen, Stilspringwettbewerbe sowie Springprüfungen der Klasse A und L, eine Eignungsprüfung in der Dressur, Dressurreiterprüfungen und ein Dressurwettbewerb sah das Programm des ersten Turniertages vor, das dem Reiternachwuchs und jungen Pferden die Möglichkeit zum Leistungsvergleich bot. Carla Staufenberg aus Wasenberg und der neunjährige Hannoveraner-Wallach Enrico waren unter den Teilnehmern, die im Springen für den gastgebenden Verein an den Start gingen und sich durch den Nieselregen nicht abschrecken ließen. Für Sonntag standen ein Führzügelwettbewerb und weitere Springwettbewerbe auf dem Programm, deren Höhepunkt eine Springprüfung der Klasse M* mit Siegerrunde bildete.

Mit 753 Nennungen habe das Turnier den bisher größten Zuspruch erfahren, sagte Rainer Paul, Turnierleiter und Vereinsvorsitzender der Reiterfreunde Antrifttal am Samstagnachmittag. Allerdings hätte für den ersten Turniertag ein Viertel der genannten Reiter aufgrund des Regens zurückgezogen. Von Seiten des Vereins bemühe man sich, der Wetterlage bestmöglich entgegenzuwirken. Unter anderem habe man Gräben gezogen, um das Ablaufen des Wassers zu gewährleisten. 80 Vereinsmitglieder, Familienangehörige und Freunde seien rund um die Uhr im Einsatz. Zwischenzeitliche Bedenken, das Turnier abbrechen zu müssen, habe der Verein verworfen, da weder auf dem Dressur- noch auf dem Springplatz die Verhältnisse als gefährlich einzustufen seien.

Von Kerstin Heist

Quelle: HNA

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