Firma Hünerkopf plant gehobenen Wohnmobilplatz

Neukirchen. Die Zeichen stehen günstig, dass auf dem einst als Wochenendhausgebiet beplanten Grünareal zwischen Urbach und Urbachweg bald wirklich Urlaub gemacht wird.

Die Firma Hünerkopf (Neukirchen) will dort im nächsten Sommer den ersten Bauabschnitt eines Wohnmobilplatzes in Betrieb nehmen, der seines Gleichen im weiteren Umkreis sucht.

Laut Bürgermeister Klemens Olbrich ist ein ideales Terrain gefunden, „es liegt mitten im Grünen, aber die Wege in die Stadt sind kurz“. Dort nämlich sollen die Wohnmobilisten einkaufen und einkehren, in Spazierweite gibt es die Eisdiele, Gasthäuser, Restaurants und Geschäfte. Das Grundstück ist bereits voll erschlossen, die Zuwegung soll im Wesentlichen von der Hauptstraße (Schwarzenbörner Straße/L 3156) her erfolgen, ist jedoch auch von der Stadtmitte/Kurhessenstraße her möglich. Morgen (4.7.) berät das Stadtparlament über die Aufstellung des Bebauungsplanes.

45 Wohnmobile

Über 10 000 Quadratmeter misst das Areal, Projektträger ist Klaus Hünerkopf. Mit seinem Konzept hat er den Magistrat und auch bereits die zuständigen Kreisbehörden überzeugt. Aus Homberg gibt es laut Bürgermeister Olbrich günstige Signale für die Realisierung der Pläne. Über 45 Wohnmobile sollen am Urbach stehen können, davon im oberen Teil bis zu fünf der Extraklasse mit den Abmessungen eines Reisebusses – bis zu zwölf Meter lang und 30 Tonnen schwer.

Gebaut werden soll auch ein Servicegebäude mit Entsorgungsstation, Sanitärbereich, Frischwasserversorgung und Gemeinschaftsraum. Das Gelände pachtet Hünerkopf von der Stadt und erhält eine Kaufoption.

Bürgermeister Olbrich zeigte sich beim Ortstermin auf dem derzeitigen Bolzplatz sehr zuversichtlich, dass das Konzept aufgehen wird. Der Platz könne für die stetig größer werdende Urlaubergruppe der Wohnmobilisten ein gefragter Treffpunkt mitten in Deutschland werden. Synergieeffekte werden vom vorgehaltenen touristischen Angebot wie dem Bahnradweg erwartet, und die Firma Hünerkopf möchte als Servicepartner im Bereich Elektroversorgung in Wohnmobilen das passende Angebot für Kunden auch von weither anbieten.

Erster Bauabschnitt

Nächstes Jahr sollen erstmal 25 Stellplätze betriebsbereit sein, erklärte Daniel Kuna. Er versicherte, dass so wenig wie möglich Grund versiegelt werde. Es werde kein Gratis-Platz sein, sondern es werde eine Strompauschale zwischen fünf und acht Euro erhoben werden. Ein gewöhnlicher Campingplatz, etwa zum Zelten, wird die neue Einrichtung dabei nicht. Mit überregional beworbenen Veranstaltungen sollen Wohnmobilisten ab dem Frühsommer 2014 angezogen werden – und möglichst mehrere Tage im Kneippheilbad und der Region verweilen. ARTIKEL RECHTS

Von Anne Quehl

Quelle: HNA

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