52 Soldaten und freiwillig Dienstleistende legten ihr feierliches Gelöbnis in der Herrenwaldkaserne ab

Die Rekruten leisteten ihren Eid

Gelöbnis: 52 Soldaten auf Zeit und Rekruten des Luftlandefernmeldebataillons der Division Spezielle Operationen und des Schwarzenborner Jägerregiments schworen ihren Eid. Foto: Wieber

Stadtallendorf. Zum letzten Mal sind Soldaten des Luftlandefernmeldebataillons der Division Spezielle Operationen (DSO), das 2014 aufgelöst wird, gemeinsam mit Soldaten des Jägerregiments 1 aus Schwarzenborn in der Stadtallendorfer Herrenwaldkaserne zum feierlichen Gelöbnis angetreten. Vor 250 Eltern, Angehörigen und Gästen gelobten 52 Rekruten und Soldaten auf Zeit, der Bundesrepublik zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes zu verteidigen.

In seiner Rede bedankte sich Oberst Thomas Wandiger, Chef des Stabes der DSO, bei den Angehörigen für ihr zahlreiches Erscheinen. „Sie zeigen damit, dass dieser Appell eine ganz besondere Bedeutung hat“, so Wandinger. Den Rekruten bescheinigte er, sich in einer nicht einfachen Zeit für den Dienst als Soldat entschieden zu haben. Christian Somogyi, Bürgermeister von Stadtallendorf, zollte allen Soldaten Anerkennung für ihren Dienst und dankte ihnen für ihren Einsatz.

Auch in Zukunft bleibe der Schutz Deutschlands und seiner Bürger der zentrale Auftrag der Bundeswehr. „Daher kann man nicht die Soldaten in die Pflicht nehmen, die angeordneten Einsätze in der Öffentlichkeit zu rechtfertigen. Dies ist und bleibt Aufgabe der Politik“, stellte der Bürgermeister fest.

Bendikt Reuter, Funker und Sprecher der Rekruten, berichtete von den vergangenen Ausbildungsmonaten, in denen Kameradschaft eines der tragenden Elemente gewesen sei. „Ohne sie wäre vieles nicht möglich gewesen. Wir haben viel gelernt“, sagte Reuter. Es spielte das Heeresmusikkorps 2 aus Kassel.

Von Alfons Wieber

Quelle: HNA

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