Sponsorenlauf der Wilhelm-Filchner-Schule brachte fast 5000 Euro ein - Beteiligung geringer als früher

Rennen für den guten Zweck

Runden drehen: Insgesamt kamen beim Sponsorenlauf der WFS-Schüler fast 5000 Euro für einen guten Zweck zusammen. Foto: zih

Wolfhagen. Ein wenig enttäuscht waren die beiden für die Bundesjugendspiele der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) verantwortlichen Sportpädagogen Hartmut Dotting und Rudolf Künstel schon. Nicht so sehr über die Teilnahme an der Sportveranstaltung, sondern über die Beteiligung beim Sponsorenlauf.

Drehten hier bei der Premiere im Jahr 2003 rund 95 Prozent aller WFS-Schüler ihre Runden für einen guten Zweck - insgesamt kamen damals 10 000 Euro zusammen -, so waren es diesmal von 876 Mädchen und Jungen lediglich 45 Prozent. Rudolf Künstel: „Es ist bedauerlich, dass das bisher gute Sozialverhalten sowie die Solidargemeinschaft Schule, Schüler, Lehrer und Eltern diese Negativentwicklung genommen hat.“ Teilweise seien die Verweigerer sogar von den Eltern dazu animiert worden.

Trotzdem kann sich das Ergebnis sehen lassen. Die Schüler, die sich im Vorfeld Sponsoren gesucht hatten, die für jede gelaufene Stadionrunde einen vereinbarten Geldbetrag spendeten, erliefen insgesamt fast 5 000 Euro. Für die, die keinen Sponsor gefunden hatten, sprang der Airport Paderborn/Lippstadt ein. Der in einen Beihilfefond fließende Sponsorenbetrag hilft sozialschwachen Mitschülern, die keine Möglichkeiten haben, Klassenfahrten oder andere schulische Veranstaltungen zu finanzieren. Außerdem geht Geld in Projekte im sportlichen Bereich.

Bei den Bundesjugendspielen gingen 662 WFS-Schüler (336 Jungen, 326 Mädchen) der Klassen 5 bis 9 an zwei Tagen im Liemeckestadion in den klassischen Leichtathletikdiziplinen an den Start. 244 erfüllten die Voraussetzungen für eine Siegerurkunde, 79 für eine Ehrenurkunde. (zih)

Quelle: HNA

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