40. Auflage: Sportler trafen sich zum Silvesterlauf im Ziegenhainer Schützenwald

Rennen im Trommeltakt

Los geht´s: Dutzende Läufer ließen sich am Silvestermorgen nicht vom winterlichen Wetter abschrecken und waren mit dabei beim Silvesterlauf des Tuspo Ziegenhain. Fotos: Rose

Ziegenhain. Rund ums Jahr ist der Ziegenhainer Schützenwald beliebter Treffpunkt für Sportler. Die Waldwege umrahmt vom idyllischen See sind perfekt für eine ausgedehnte Trainingsrunde. Am letzten Tag des Jahres bietet der Schützenwald jedoch stets eine besondere Kulisse: Zum 40. Mal fand am Freitagnachmittag der Silvesterlauf statt.

Organisiert wurde das sportliche Spektakel in bewährter Weise von den Mitgliedern des Tuspo Ziegenhain, denen es trotz schwieriger Witterungsbedingungen gelang, die Strecken passabel zu präparieren.

„Diesmal hat nicht nur die Stadt bei den Vorbereitungen geholfen. Ein Niedergrenzebacher Landwirt hat uns den Schnee beiseite geschoben“, erklärte Mitorganisator Thomas Schrammel. 15 Helfer bereiteten Sportlern und Gästen einen spannenden sportlichen Nachmittag. Thomas Schrammel gab sich als versierter Kenner der Laufszene und kommentierte den Wettkampf mit lockeren Sprüchen und kurzen Infos zu den Sportlern.

Richtig in Fahrt kamen Starter und Zuschauer bei den heißen Trommelrhythmen der Gruppe Sempre Samba aus Bad Wildungen. Die Musiker wirbelten mit sichtbarem Spaß und guter Laune über das Gelände und bearbeiteten ihre Instrumente mit Takt und Temperament. Das brachte nicht nur die Sportler in ihrer Aufwärmphase in Schwung, sondern auch die vielen Zuschauer, die im Start- und Zielbereich mitfieberten. Um die 60 Läufer warteten gespannt auf den Startschuss, den stets eine Silvesterrakete markiert. Gemeinsam ging es auf die 2700 Meter lange Kurzstrecke. Nach gut zehn Minuten tauchten die ersten Starter wieder zwischen den Bäumen auf, empfangen von Applaus und aufmunternden Rufen der Zuschauer.

Mehr als 100 Läufer bereiteten sich derweil auf den Hauptlauf, 8100 Meter lang, vor. Dicht gedrängt warteten sie auf der schmale Straße auf den finalen Knall. Nervös tippelnd, sich die Hände reibend, erwartungsvoll lächelnd setzte sich der Tross in Bewegung. Manch Mutiger stürmte in kurzen Hosen los, einer sogar im Rock. Von Rufen, Pfiffen und Klatschen begleitet, tauchten die Sportler in den Wald ein. Die Gäste vertrieben sich die Zeit bei Tee und Bratwürstchen.

Zur späteren Siegerehrung entfloh man dann jedoch der winterlichen Kälte: Für Sportler und Organisatoren klang der Tag im Tuspo-Vereinsheim im Herbert-Battenfeld-Stadion gemütlich aus. (zsr)

Quelle: HNA

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