Mit neuer Akademie

Restaurierter Gutshof in Großropperhausen: Über 1000 Gäste beim Tag des offenen Denkmals

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Zuspruch: Mehr als 1000 Menschen besuchten den Gutshof beim Tag des offenen Denkmals.

Frielendorf. Beim Tag des offenen Denkmals nutzten am Wochenende mehr als tausend Neugierige die Möglichkeit, sich einen Eindruck von dem 300 Jahre alten Gutshof in Großropperhausen zu machen.

Auch der neue Gutshof Akademie – einem Bildungszentrum für den Mittelstand – von Ilona und Rainer Wälde konnte begutachtet werden. Nach siebenjähriger Restaurierung hat sich das weitläufige Gelände zu einem regelrechten Kleinod entwickelt und erstrahlt sprichwörtlich wieder in altem Glanz. Sie seien nach langer Suche angekommen, erklärte Wälde: „Der Gutshof fühlt sich wie eine dritte Haut an.“ 

Gelebte Willkommenskultur: Den Bewohnern des Frielendorfer Ortsteils war der Stolz auf das stattliche Anwesen anzumerken und am Wochenende machte sogar der Spruch „Wir sind Gutshof“ die Runde. Auch bei der Gestaltung des Festwochenendes hatten viele Großropperhäuser das Ehepaar Wälde tatkräftig unterstützt. Sämtliche Einnahmen kommen den örtlichen Vereinen zugute, sagte Rainer Wälde und bedankte sich ausdrücklich für die vielen helfenden Hände. Der Samstag begann am frühen Abend mit einem offiziellen Festakt und zahlreichen Reden. Nicht nur Kassel habe K+S, sondern auch Großropperhausen, sagte Frielendorfs Bürgermeister Thorsten Vaupel schmunzelnd: „Wobei hier K + S nicht für Kali und Salz, sondern für Knigge und Stormarn steht.“

Im Anschluss bei Dunkelheit verzauberte Professor Jürgen Scheible von der Stuttgarter Hochschule für Medien den Gutshof mit einer beeindruckenden Lichtinstallation. Den ganzen Sonntag über waren Parkplätze rund um den Gutshof Mangelware. Unzählige Besucher schlenderten über das Gelände oder genossen im imposanten Hof eine Tasse Kaffee. Man sei von dem Zuspruch völlig überwältigt, so Rainer Wälde am Nachmittag.

Sie kenne den Gutshof noch von früher und es sei schön, dass dieser jetzt zurechtgemacht worden sei, sagte Juliane Dunkel. Sonja und Renate Spangenberg waren spontan nach Großropperhausen gekommen und fanden ebenfalls nur lobende Worte. Es sei toll, dass der Gutshof nicht nur renoviert, sondern auch wieder mit Leben erfüllt werde, so die beiden Heimershäuser.

Quelle: HNA

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