Grünes Licht für die Kunst

Reutern-Haus: Sperrvermerk aufgehoben

Willingshausen. Dem Umbau des Gerhardt-von-Reuter-Hauses in Willingshausen steht nichts mehr im Wege. Einstimmig beschloss das Willingshäuser Parlament in seiner Sitzung am Donnerstagabend in Steina, den Sperrvermerk für die Sanierung des Gebäudes aufzuheben.

Das Bauwerk vor dem Malerstübchen war Streitpunkt in der Februar-Sitzung der Willingshäuser Gemeindevertreter gewesen. Das Parlament hatte zwar grünes Licht für die Renovierung des Gerhardt-von-Reutern-Haus - vorerst allerdings nur unter Vorbehalt. Denn aus Sicht der SPD-Fraktion war insbesondere die Sanierung des Brunnens, die mit 15.000 Euro veranschlagt ist, vor dem Gebäude strittig gewesen.

Experten beim Ortstermin

Experten der Denkmalpflege haben nun zwischenzeitlich festgestellt, dass nur die Brunnenbrüstung nicht denkmalgeschützt ist, die Brunnentiefe, von der Oberkante bis zur Sohle, aber erhaltenswert sei.

Das Gerhardt-von-Reutern- Haus wird zum einen von der Vereinigung Malerstübchen als Museum genutzt, zum anderen als Art Dorfgemeinschaftshaus von Willingshäuser Vereinen, dem Ortsbeirat und der Bücherei. Insbesondere die künftige museale Konzeption basiert auf einer Erweiterung und einem Umbau des Gerhardt- von-Reutern- Haus. Die Willingshäuser Vereine sind bereit, in das Alte Pfarrhaus umzuziehen. Auch das müsste dementsprechend umgebaut werden.

Die Umbaumassnahmen beider Projekte sollen insgesamt 200.000 Euro kosten. Nach Abzug von Eigenleistungen und Geld aus dem Förderprogramm Stadtumbau West muss die Gemeinde noch 60.000 Euro zahlen.

SPD-Sprecher Heinz Knoch betonte, dass seine Fraktion zum letzten Mal einer finanziellen Unterstützung des Gerhardt-von Reutern-Hauses zustimmen werde.

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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