Richhardt: „Wie ein Ritterschlag“

Stadtmarketing-Chef wird Mitglied der Historischen Kommission für Hessen

Homberg im Blick: In zahlreichen Publikationen stellt Dr. Dirk Richhardt die Reformationsstadt Homberg vor. Jetzt wurde der Leiter des Homberger Stadtmarketings auch wissenschaftliches Mitglied in der Historische Kommission für Hessen. Foto: Yüce

Homberg. Dem Geschäftsführer des Homberger Stadtmarketings, Dr. Dirk Richhardt, wurde jetzt eine besondere Ehre zuteil: Er ist als wissenschaftliches Mitglied in die Historische Kommission für Hessen mit Sitz in Marburg gewählt worden. 

Er hat sich nicht nur der Werbung für die Stadt Homberg verschrieben, er hat noch eine weitere Leidenschaft: Dr. Dirk Richhardt arbeitet auch wissenschaftlich. Die Wahl Richhardts in die Historische Kommission für Hessen sei eine Art Ritterschlag, teilt die Stadt Homberg mit.

Prädestiniert sei Richhardt, weil er Vorsitzender im Hauptvorstand des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde und Vorsitzender der hessischen kirchengeschichtlichen Vereinigung ist, heißt es weiter. Auch hier sei er mit verantwortlich für Jahrbücher, Quellen und Studien und sei Mitherausgeber der Zeitschrift für Hessische Geschichte.

„Ich bedanke mich bei dem Vorstand der historischen Kommission für das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich dabei sein zu dürfen“, sagte Dr. Richhardt. Um eine Mitgliedschaft kann man sich nicht bewerben, sondern muss dazu vorgeschlagen werden. Da der Kreis der ehrenamtlichen Mitglieder sehr klein sei, könnten Vorschläge erst nach dem Ausscheiden von Mitgliedern gemacht werden.

Einstige Territorien

Die Historische Kommission für Hessen (gegr. 1897) ist eine wissenschaftliche Gesellschaft mit der Aufgabe, die Geschichte des Landes Hessen, seiner einstigen Territorien und der mit ihm historisch verbundenen Landschaften zu erforschen und die gewonnenen Ergebnisse zu veröffentlichen. Sie besteht ausschließlich aus Fachleuten, die sich der historischen Erforschung der hessischen Geschichte bis heute widmen.

Richhardt werde sich in diesem Gremium nicht nur für die Forschung allgemein, sondern besonders für die Reformationsgeschichte in Homberg einsetzen.

Wie erfolgreich solches Engagement sein könne, beweise die Tatsache, dass Dr. Jochen Ebert, ein enger Mitarbeiter von Dr. Richhardt, unlängst in Wiesbaden mit dem hessischen Wissenschaftspreis ausgezeichnet wurde. (red)

Quelle: HNA

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