Richter zeigte sich milde: Frau muss nicht länger ins Gefängnis

Marburg/Schwalmstadt. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis war eine 27-Jährige aus dem Altkreis Ziegenhain vom Amtsgericht Treysa zu einer zweimonatigen Gefängnisstrafe, die nicht zur Bewährung ausgesetzt worden war, verurteilt worden. Das Marburger Landgericht änderte das Urteil nun ab.

UNd zwar in eine zweimonatige Gefängnisstrafe zur Bewährung. Aktuell verbüßt die junge Mutter eine Gefängnisstrafe von einem Jahr und neun Monaten in der JVA Kassel wegen Handels mit Betäubungsmitteln. Für die 27-Jährige ist dies der erste Gefängnisaufenthalt. Richter Wolf Winter zeigte sich geneigt dem Antrag der Angeklagten zuzustimmen.

„Eine Gefängnisaufenthalt von fast zwei Jahren reicht zur Läuterung aus“, meinte er. Auch die Verantwortlichen der JVA Kassel gehen nach Angaben des Verteidigers von einer günstigen Prognose aus. Ab Ende April könne sie darüber hinaus eine sogenannte Halbstrafe mit einer elektronischen Fußfessel bekommen, erklärte die Angeklagte. Nach Diskussion mit dem Vertreter der Staatsanwaltschaft änderte der Richter das Urteil des Amtsgerichts. (zaw)

Quelle: HNA

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