Umstürzende Buche richtete Sachschaden an und wurde schnellstmöglich entfernt

Riesiger Baum fiel in Ziegenhain auf Parkplatz

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Gewaltige Buche kippte um: Wie durch ein Wunder blieb der Sachschaden gering, Menschen kamen nicht zu Schaden.

Ziegenhain. Sie war ein Koloss, die uralte Buche, die an dem sehr böigen Spätnachmittag vor einer Woche in Ziegenhain umgestürzt ist. Mehrere Stunden war die Feuerwehr mit 13 Kräften beschäftigt.

Einsatzleiter Frank Model: „Wir haben den Baum zerteilt und die Straße freigemacht. Wichtig war vor allem, gelockerte Dachziegeln und Steine zu sichern, damit herabstürzende Brocken niemanden gefährden konnten.“

Denn im Fallen hatte der gewaltige Baum das ehemalige Landratsamt am Dachvorsprung getroffen, bevor er an der linken Fassadenseite abrutschte und quer über der Straße Am Großen Wallgraben liegen blieb. Es folgte der Einsatz der Feuerwehr am selben Abend, da die Schwalmstädter Drehleiter defekt ist, wurde die aus Neukirchen angefordert.

Nach der ersten Sicherung und Räumung fing die Arbeit erst richtig an. Am Samstagabend rückte eine Firma mit schwerem Fahrzeug an, gestern wurden die letzten Reste fortgebracht.

Baum gehört dem Landkreis

Eigentümer der Buche ist der Schwalm-Eder-Kreis. „Wir sind wir sehr froh, dass keine Personen geschädigt wurden“, schickte der Kreissprecher auf HNA-Anfrage voraus. Am Gebäude des ehemaligen Landratsamts, heute Eigentum des Landes, sei geringfügiger Schaden am Dach und der Dachrinne entstanden. Ein geparktes Auto habe einen geringfügigen Lackschaden erhalten. 

„Weitere Schäden sind bisher gegenüber dem Schwalm-Eder-Kreis nicht geltend gemacht worden“, heißt es weiter, über Gerüchte, dass sich an dem Platz zwischen JVA und Ex-Landratsamt gerade noch eine Frau befunden haben könnte, sei dem Kreis nichts bekannt. Unter der Woche sind dort für gewöhnlich mehrere Pkw abgestellt, überwiegend von Mitarbeitern des Landesbetriebs und des Finanzamtes im Ex-Landratsamt.

Der Stamm wurde am Freitagabend weiterbearbeitet und am Samstagabend zerlegt, weil die Zufahrt schnellst möglich wieder völlig frei sein sollte und es eine Gefährdung durch Starkäste und Schnittgut zu verhindern galt, teilte der Kreis weiter mit.

Quelle: HNA

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