Jury hat entschieden

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Alle Preisträger: Insgesamt 56 Betriebe hatten an der 3. Nordhessischen Ahlen-Worscht-Meisterschaft teilgenommen und wurden für ihre herausragenden Produkte ausgezeichnet.

Am 8. März traf sich die Jury aus Vertretern des Fleischerhandwerks, aus Wirtschaft und Politik und Laien in Kassel, um in kleinen Prüfgruppen insgesamt 202 Ahle Wörschte von insgesamt 56 teilnehmenden Betrieben kritisch unter die Lupe zu nehmen.

Die Teilnehmer stammten alle aus den nordhessischen Innungen Schwalm-Eder, Hersfeld-Rotenburg, Hofgeismar-Wolfhagen, Kassel Stadt und dem Landkreis, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner.

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Kriterien waren neben dem Zustand der Worschthülle das Aussehen und die Konsistenz der eingereichten Proben. Außerdem spielte natürlich der Geruch und Geschmack der einzelnen Wörschte eine große Rolle. „Auch wenn sich bekanntlich über Geschmack nicht streiten lässt, gibt es doch Kriterien wie eine zu starke oder schwache Würzung, die Einfluss auf das Gesamtergebnis nehmen“, sagte Fritz Küstel, Obermeister der Fleischerinnung des Schwalm-Eder-Kreises.

Nach einem ausgeklügelten Punktesystem einigten sich die Prüfgruppen bei jeder einzelnen Worscht auf ein Endergebnis und vergaben Gold und Silber. Das Besondere an der Ahlen Worscht ist ihre Vielfalt. Es gibt sie als „Dürre Runde“ oder als „Stracke“.

Sie heißt „Feldkieker“ oder „Bauernsalami“. Jeder Metzger hat so etwas wie seine geheime Würzmischung, doch einige Arbeitsschritte haben alle Ahlen Wörschte gemeinsam.

Besondere Herstellung der Ahlen Worscht

Eine Besonderheit ist bereits, dass das Fleisch für die Worscht schlachtwarm verarbeitet wird. Hier spiegelt sich die Vergangenheit der Ahlen Worscht wieder, als nämlich die Bauern ihre Schweine zuhause schlachteten und sofort verarbeiteten. Für die echte Ahle Worscht darf nur Salpeter und kein Nitritpökelsalz verwendet werden, außerdem kommen auch die hochwertigen Teile wie Lende und Schinken in die Wurst.

Ein weiterer Punkt ist die Lagerung beziehungsweise die langsame Lufttrocknung. Die Worscht reift zwischen drei und zwölf Monaten. Es gibt die Ahle Worscht sowohl luftgetrocknet als auch geräuchert. (zcd)

Quelle: HNA

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