Mattenwölfe sind Bundessieger

Ringer der Wilhelm-Filchner-Schule sind die Nummer eins in Deutschland

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So sehen Sieger aus: Die Ringermannschaft der Wilhelm-Filchner-Schule sicherte sich zum dritten Mal in Folge den ersten Platz beim Bundesentscheid „Jugend trainiert für Olympia.“ Garant dafür waren (hinten, von links) Pavel Cramar, Jan Fleimann, Marat Kardanov, Kevin Bliferniz, (vorne) Nick Eckenberger und Jannis Hajlik. Es fehlt Simon Degen.

Wolfhagen. Riesenjubel bei den Ringern der Wilhelm-Filchner-Schule. Sie  haben sie in der Disziplin Freistilringen in der Wettkampf-Altersklasse WK 3, Jahrgang 2003 bis 2006, im Bundesfinale erneut den ersten Platz belegt.

Damit wiederholten die Filchner-Mattenwölfe ihren Erfolg beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“, mit über 800 000 Teilnehmern in unterschiedlichen Sportarten der weltgrößte Schulsportwettbewerb, aus den vergangenen zwei Jahren und legten auch diesmal alle Gegner aufs Kreuz.

Trainer Otto Hajlik

Das inzwischen zum achten Mal stattfindende Ringer-Bundesfinale wurde in Waldaschaff (Aschaffenburg) ausgetragen. Mit dabei waren Marat Kardanov, Simon Degen, Kevin Bliferniz, Pavel Cramar, Jan Fleimann, Nick Eckenberger und Janis Hajlik sowie die Trainer Roland Görisch und Otto Hajlik. Die Filchner-Schüler hatten sich für das Finale als hessischer Schulsieger qualifiziert und sie bestätigten eindrucksvoll erneut ihre nationale Spitzenposition.

Sieben Mannschaften traten in der WK3-Altersklasse an. Die Wolfhager schafften den Sprung in die Endrunde, ließen auch dort nichts anbrennen. Gegen die Gesamtschule Völklingen verließen die Filchner-Ringer als 4:1-Sieger die Matte. Den entscheidenden Schritt zum Titelgewinn legten sie im Kampf gegen den Mitfavoriten, die Sportschule Frankfurt/Oder. Bis wenige Sekunden vor dem Schlussgong stand noch kein Gewinner fest, hieß es 2:2. Doch dann erkämpfte sich Simon Degen den entscheidenden Punkt zum 3:2-Erfolg. Endgültig den Deckel drauf machte das Filchner-Team mit einem 3:2-Sieg gegen die Heinrich-Böll-Gesamtschule aus Fürth im Odenwald. Die Siegerparty konnte beginnen.

Ebenfalls die Fahrkarte für das Bundesfinale hatte die WFS-Mannschaft der Altersklasse WK2 als hessischer Schullandessieger gelöst. Hier mussten sich die Filchner-Mattenwölfe mit dem dritten Rang begnügen. In der Turnier-Endphase behielten die Wolfhager gegen die Solitute-Schule Stuttgart-Weilimsdorf zwar mit 3:1 die Nase vorn, mussten sich dann jedoch der Hahn-Schule Furtwangen mit 1:4 geschlagen geben.

Trainer Roland Görisch

„Trotzdem ein sensationeller Erfolg der Mannschaft, die sich überwiegend aus Schülern unserer von mir betreuten freiwilligen Arbeitsgemeinschaft Ringen zusammensetzt und die erst im vorigen Jahr mit dieser Sportart begonnen hatte“, sagt Trainer Roland Görisch.

Quelle: HNA

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