26 Mitarbeiter sind im Einsatz

Taschenkontrollen und Patrouillen: Sicherheitskonzept für Rock am Stück

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Geismar. Das Musik-Festival „Rock am Stück“, das Freitag und Samstag in Geismar stattfindet, entwickelt sich immer weiter – und mit ihm auch das Sicherheitskonzept.

Uwe Lindemann von der Sicherheitsfirma erklärt, worauf es dabei ankommt. 

Als Geschäftsführer einer Sicherheitsfirma kennt Uwe Lindemann zahlreiche Festivals und Großveranstaltungen. „Aber auf Rock am Stück freue ich mich immer besonders“, sagt der 46-Jährige. „Wenn ein Festival so familiär gestaltet ist, macht die Arbeit auch mehr Spaß.“

Seit Beginn von Rock am Stück 2009 sorgt die Sicherheitsfirma Cult S&E aus Fritzlar für die Sicherheit – und mit der Veranstaltung entwickelt sich auch das Sicherheitskonzept weiter.

„Rock am Stück ist gewachsen, es kommen mehr Besucher und das Gelände wurde größer – da benötigen wir auch mehr Sicherheitspersonal“, sagt Lindemann. Sowohl Freitag als auch Samstag sind jeweils 26 Sicherheitskräfte im Einsatz, die das Gelände rund um die Uhr bewachen. Die Mitarbeiter patrouillieren auf dem gesamten Gelände.

„Wir sind im Bühnenbereich, auf den Parkplätzen und im Camping-Bereich unterwegs“, sagt Lindemann. Gerade während der Konzerte ist die Camping-Zone größtenteils verlassen, sodass dann die Gelegenheit zu Diebstählen relativ günstig sei.

Wertsachen im Auto lassen

„Wir appellieren an alle Besucher, ihre Wertsachen in ihren Autos zu lassen“, rät Lindemann. Eine 100-prozentige Sicherheit gebe es nicht, aber in den verschlossenen Wagen seien die Wertsachen natürlich besser geschützt. Um auf dem großen Gelände schnell voranzukommen, fahren einige Sicherheitsmitarbeiter auf Quads über die Parkplätze. Außerdem kontrollieren die Mitarbeiter anhand der Festival-Armbänder, ob Personen auf dem Gelände sein dürfen.

Zum Sicherheitskonzept gehörten außerdem eine Straßensperre inklusive Kontrolle an der Zufahrtsstraße zum Festival-Gelände und die Bildung von Rettungsgassen auf den Camping-Bereichen. „Wir weisen die Besucher an, beim Aufstellen der Zelte eine Gasse für die Sicherheits- und Rettungskräfte zu lassen“, sagt Lindemann.

Große Rucksäcke sind bei Rock am Stück dieses Jahr komplett verboten, kleinere Taschen dürfen – nach Kontrolle am Eingang – mitgenommen werden.

Lindemann rechnet bei dem Musik-Event nicht mit Problemen von Seiten der Besucher. „Gerade Gäste aus der Rock- oder Elektro-Szene sind immer freundlich und bereiten keine Sorgen“, sagt er. Die vergangenen Auflagen von Rock am Stück hätten dies bestätigt.

Die Sicherheitskräfte dienen während des Festivals auch als Ansprechpartner. „Wer Fragen hat, kann gerne auf uns zu kommen – wir helfen gern.“

Quelle: HNA

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