Beim 13. Hochland-Festival in Welferode herrschte Superwetter und Superstimmung

Hochland-Festival: Rock ganz ohne Zähneknirschen

Ließ es krachen: Die Band Souldrinkers. Foto:  Zerhau

Welferode. Die Hochlandrocker aus dem Homberger Stadtteil Welferode sind hart gesotten - und ganz bestimmt nicht abergläubisch.

Denn wenn sie das wirklich wären, hätten sie die 13. Auflage ihres Festivals nur mit schlotternden Knien und großem Zähneknirschen auf die Beine stellen müssen: Die Wettervorhersage war ein einziges festivaltechnisches Grauen, es sollte donnern und blitzen, was das Zeug hielt.

Ein bisschen Grummeln im Bauch hatte die Truppe um die Organisatoren Torsten Richter und Andreas Paul wegen des angeblich drohenden Unheils schon ein bisschen, aber dann meinte es der Festivalgott doch gut mit den Welferoder Rockern: Alle Schauern zogen vorbei, es blieb trocken.

So wurde das 13. Hochland-Rock-Festival wieder ein voller Erfolg. Sieben Bands - drei am Freitag mit über 350 Gästen - sowie vier Bands am Samstag mit erneut mehreren hundert Besuchern ließen das Hochland erzittern.

Die Idee für das Festival stammt von Andreas Paul, einem Kirmesburschen, der mit seiner alten Burschenschaft mal etwas etwas anderes machen wollte. So brachte er das erste zweitägige Festival an den Start. Das war damals klein und fein, am ersten Tag kam die Musik aus der Konserve und nur am zweiten Tag trat eine Live-Band auf.

Im Laufe der Jahre aber reifte die Veranstaltung, sie wurde immer besser, die Bands immer zahlreicher. Heute, im 13. Jahr, kommen die Hardcore-Fans regelmäßig sogar aus den Niederlanden und dem Ruhrgebiet sowie aus der gesamten Region ins Hochland zum Feiern.

Der harte Kern der Organisationstruppe umfasst nach Aussage von Torsten Richter sind 16 Leute. Sie stemmen zusammen mit rund 60 ehrenamtlichen Helfern das gesamte Festival. Eine gute Woche im Vorfeld brauchen sie, um das Gelände vorzubereiten, die Bühne wird von der Stadt Homberg angemietet. Besonders stolz ist die Rock-Truppe aus Welferode darauf, dass sie das Festival ohne finanzielle Zuschüsse hinbekommt.

So stand einem rockigen Wochenende mit dem Hauptakt „Hells Belles“ am Samstag nichts mehr im Wege. Kopf der AC-DC Tribute-Band ist Drummerin Steffi Belles, eine geborene Südhessin. Seit 13 Jahren tourt sie mit ihren vier Bandkollegen durch Europa und war auch beim 10. Festival mit dabei gewesen.

Hochlandrock in Welferode

Quelle: HNA

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