Drei Gruppen standen für den Verzicht auf Gewalt und mehr Toleranz auf der Bühne

Rock aus Hessen traf den Nerv

Rock an der Totenkirche: Mighty Vibez aus Fulda

Schwalmstadt. Gegen Rechts und für ein tolerantes Miteinander: Diesem Aufruf von Musikgruppen, Schulen, Parteien und Verbänden folgten 250 Besucher des zweiten Open-Air-Festivals „Rock für Toleranz und gegen Gewalt“ an der Totenkirche.

DGB, Verdi, Linksjugend Solid, Grüne Jugend und Jusos aus Schwalmstadt und dem Schwalm-Eder-Kreis informierten zum Thema „Gewalt geht nicht“ und zeigten Möglichkeiten auf, sich rechtsextremem Gedankengut entgegenzustellen.

Vor allem aber ging es für das Publikum um das Konzert dreier Bands aus Hessen. Den Anfang machten The Kiffing Bees aus Schwalmstadt. Mit Coverversionen bekannter Rocksongs und eigenen Kompositionen stimmte die vierköpfige Band das Publikum auf eine ausgelassene Konzertnacht ein. Musikalisch etwas härter wurde es im Anschluss mit den Punkrockern von Missetat aus Schwalmstadt, die in ungewohnter Drei-Mann-Besetzung auftraten.

Mächtig Stimmung machten Mighty Vibez aus Fulda, die mit neun Musikern nach Treysa gekommen waren. Ihr musikalischer Mix aus Reggae, Ska, Dancehall und Hip Hop brachte das Publikum zum Tanzen.

Das ebenfalls für Freitag angekündigte Konzert der Punkrockband The Hardcocks aus Heringen wurde aus organisatorischen Gründen abgesagt.

Von Kerstin Heist

Quelle: HNA

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