Bands aus Kassel und Umgebung

Melsunger Nikorock-Festival: Rocken für Brot für die Welt

Melsungen. Rocken für den guten Zweck hieß es beim Benefizkonzert der Evangelischen Jugend der Kirchenkreise Melsungen und Homberg. Unter dem Titel Nikorock Reloaded traten Bands aus Kassel und Umgebung wie Zerious, Pola und Flatcap auf.

550 Euro kamen bei der Veranstaltung zusammen und werden nun an die Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ gespendet. Etwa 350 Besucher ließen es am Wochenende im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum in Melsungen krachen. Von Rock über eine Mischung aus Heavy Metal und Hard Rock bis hin zum Folkpunk waren etliche Musikrichtungen vertreten.

Zu Beginn noch eher zurückhaltend, brachten spätestens die fünf Musiker der Folkpunkband Flatcap die Bude zum Beben. Mit Coverversionen von Hits wie „What shall we do with the drunken sailor“ und „Whiskey in the Jar“ animierten sie ihr Publikum. Auch die Rocker der Kasseler Band Pola überzeugten mit harten Gitarrenklängen und deutschen Texten über Freundschaft und Roadtrips.

Pogo tanzen

Als langerwarteter Höhepunkt sorgte die 2006 gegründete Hard Rock Band Zerious für Stimmung. Mit ihrem aggressiven Sound steckten sie das Publikum an, wodurch nicht nur viel Pogo getanzt wurde, sondern sogar eine „Wall of Death“ zustande kam: Dabei bildet das Publikum eine Gasse und rennt dann auf ein Zeichen hin auf die Gegenüberstehenden zu.

Auch auf der zweiten Bühne wurde für Unterhaltung gesorgt. Sänger und Songwriter Daniel Boll präsentierte sich mit akustischen Stücken auf der Gitarre. Und auch die Musiker der Band Kokolores unterhielten mit elektronischen Klängen.

Für Spenden sorgte eine Schrottversteigerung. Im Angebot waren viele Melsunger Gegenstände: gebrauchte Skischuhe, Spielekonsolen und Puzzle waren für die Auktion gespendet worden.

„Die Zusammenarbeit mit den Bürgern ist uns sehr wichtig, wir veranstalten das Konzert für einen guten Zweck und freuen uns über jede Spende“, sagte Kirsten Falinski, Kirchenjugendarbeiterin aus Homberg. Die Bands spielten kostenlos und steuerten so ihren Beitrag zur Benefizaktion bei.

Von Natalie Schmidt

Quelle: HNA

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