Hommage an Turbonegro im Sägewerk – „Denim Devils“ und „Christmas“ treten auf

Rock’n’Roll in Jeansjacke

Teufel in Jeansjacken: Die Musiker der Gruppe „Denim Devils“ treten am Samstag im Sägewerk auf und präsentieren Lieder ihrer Vorbilder, der Band Turbonegro. Foto: privat/nh

Neukirchen. Am Samstag, 25. September, rocken im Sägewerk die Turbonegro-Tribute-Band „The Denim Demons“ und die saarländische Rockband „Christmas“. Die Gruppe Turbojugend Schwalmstadt lädt an diesem Tag zum bundesweiten Treffen nach Neukirchen ein. Einlass ist ab 20 Uhr, gerockt wird ab 21.15 Uhr.

Die Denim Demons bieten alles, was man von einer Turbo-Live-Show erwartet, heißt es in einer Mitteilung des Veranstalters: „Denim, Darkness, Erection, Ass Rocket: ein Rock’n’Roll-Zirkus vom Feinsten.“ Gespielt werden sollen die großen Hits der Vorbilder, die da heißen: „Ass Cobra“, „Apocalypse Dudes“, „Scandinavian Leather“ bis hin zu „Party Animals“.

Turbojugend veranstaltet

Veranstaltet wird der Abend von der Turbojugend (TJ), einem weltweit agierenden Fanclub der norwegischen Band Turbonegro. In diesem Jahr wuchs die Zahl der Mitglieder-Clubs, Chapter genannt, auf über 2900. Markenzeichen der Turbojugend sind die Jeansjacken, auch Kutten genannt, mit denen sich die Mitglieder schmücken.

Als sich Turbonegro 1999 auflöste, erwarb das Hamburger Plattenlabel Bitzcore diverse Rechte am Namen und der Musik der Band und ließ für sich und ein paar Freunde fünfzig Levi’s-Jeansjacken mit der Aufschrift „Turbojugend St. Pauli“ besticken. Die Wahl fiel auf diese Jacken, weil Levi’s Turbonegro als Sponsor unterstützte und der sogenannte „Denim Look“ ein Markenzeichen der Band war.

Rückkehr auf die Bühne

Mit dem steigenden Kult um die Band wuchs auch die Zahl der Turbojugenden, so eine Pressemitteilung. Das blieb auch den Musikern, die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zusammenspielten, nicht verborgen. Auch die Unterstützung durch Fans führte zum Comeback der Band im Jahr 2002. Turbonegro und die Turbojugend fördern sich gegenseitig und tragen zur jeweiligen Popularität bei, heißt es weiter.

Der Bassist der Musikgruppe Turbonegro, Happy Tom genannt, beschreibt das Verhältnis von Band und Turbojugend mit den Worten: „Die Turbojugend ist Frankensteins Monster, das wir erschufen und das jetzt außer Kontrolle ist.“

Das Erscheinungsbild der Turbojugend sei provokativ, heißt es in der Pressemitteilung weiter: „Sie ist jedoch weitgehend unpolitisch, distanziert sich ausdrücklich von jeglichem rechten Gedankengut und macht auch ganz deutlich, dass sie keine Menschen mit rechter Gesinnung unter sich haben will.“

Wichtig ist der Organisation, dass ihre Mitglieder aus unterschiedlichen Ländern, Kulturkreisen und Schichten kommen, heißt es in der Mitteilung. (red)

• Eintritt: 5 Euro.

Quelle: HNA

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