Rörshainer heiraten in der alten Zeigerichsmühle

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Junges Glück in der alten Mühle: Christian und Kristina Schäfer während ihrer Trauung in der Rörshainer Zeigerichsmühle in Neuanspach (oben), darunter anschließend auf der Freitreppe vor dem Gebäude.

Schwalmstadt. Als die Zeigerichsmühle 1984 am Ortsrand von Schwalmstadt-Rörshain abgebaut wurde, war Christian Schäfer noch gar nicht auf der Welt. Am Wochenende gab der heute 26-Jährige seiner Kristina (25) in der Zeigerichsmühle das Ja-Wort.

Damit ist er der erste Rörshainer, der in dem ehrwürdigen Gebäude an seinem neuen Platz, im Hessenpark Neuanspach, geheiratet hat.

Die Zeigerichsmühle

Seit Jahren dient die Zeigerichsmühle in dem Freilichtmuseum als Standesamt. Ungezählte Paare wurden dort schon getraut, berichtete die Standesbeamtin der Familie des Bräutigams am Samstag.

Doch wie waren die jungen Leute überhaupt darauf gekommen, sich im Hessenpark vermählen zu lassen? Christians Großmutter Elsbeth Schäfer berichtete unserer Zeitung, dass beide das Freilichtmuseum bei einem Besuch voriges Jahr kennenlernten. „Als sie erfuhren, dass das sogeannte Haus Rörshain - die Zeigerichsmühle - nun ein Standesamt ist, beschlossen sie, einmal dort zu heiraten“, erzählte Elsbeth Schäfer. Und das habe sich gelohnt, erklärte die stolze Oma: „Es war wunderschön dort, und auch für uns uns Älteren war es etwas ganz Besonderes, schließlich können wir uns noch gut an die Mühle an ihrem ursprünglichen Standort erinnern.“

Nach der Zeremonie gratulierte der eingeladene Familienkreis noch beim Sektempfang in der Zeigerichtsmühle, bevor die Familienfeier im Heimatort der Braut in Kirtorf (Vogelsbergkreis) weiterging. (aqu)

Quelle: HNA

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