Platz für 150 Betten

Rohbau für neue Melsunger Klinik soll im Frühjahr stehen

Kanalarbeiten laufen: Auf dem Gelände der neuen Melsunger Klinik von links Bauunternehmer Stefan Sippel, Asklepios Geschäftsführerin Dr. Dagmar Federwisch und der Technische Leiter der Asklepios Kliniken Schwalm Eder Andrej Usbeck. Foto: Carolin Hartung

Melsungen. Auf dem Gelände an der Kasseler Straße, auf dem das neue Melsunger Krankenhaus gebaut wird, tut sich was. Der Kanalbau hat begonnen, bis Ende Juni sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Das sagt der Melsunger Bauunternehmer Stefan Sippel. Es sei ein sportliches Ziel, dass das Krankenhaus bis Ende 2019 eröffnen soll, aber machbar, „vorausgesetzt, es klappt alles wie vorgesehen.“

Man befinde sich durchaus im Zeitplan und nicht im Verzug, bestätigen Dr. Dagmar Federwisch, Geschäftsführerin von Asklepios, und Andrej Usbeck, Technischer Leiter der Asklepios-Kliniken Schwalm-Eder. Der Bau könne nun richtig starten, sagt Sippel. Zunächst hätten aber zahlreiche Genehmigungen eingeholt werden müssen. Daher hätte man als Laie auf die Idee kommen können, dass der Bau der Klinik ins Stocken geraten sei.

Bis spätestens Oktober soll der Spezialtiefbau abgeschlossen sein. Eine der größten Herausforderungen sei dabei die Lage des Grundstücks, sagt Stefan Sippel. Denn die Straße Richtung Sonnenhang steigt stark an, deshalb muss unterhalb des Sonnenhangs bis zu 15 Meter tief gebaggert werden. „Es ist leider nicht so einfach wie ein Gebäude einfach auf die grüne Wiese zu stellen“, sagt Sippel. Rund ums Gelände, das 5500 Quadratmeter groß ist, wird eine Wand zur Sicherung des Baufeldes aufgestellt, erläutert der Bauunternehmer. Weder an der Kasseler Straße noch am Brauereiweg oder am Sonnenhang soll es während der Bauarbeiten zu Einschränkungen für die Anwohner kommen, versichern Federwisch und Sippel.

Ab Herbst sollen die Arbeiten am Rohbau starten, im Frühjahr sollte man dann das Gebäude bereits sehen können, sagt Sippel. Vorher sei jedoch eine Pfahlgründung notwendig, da es sich beim Untergrund um Sandboden handele, der nicht tragfähig genug sei. Mit Pfählen, die in den Baugrund gesetzt werden, wird schlecht tragfähiger Boden überbrückt.

Ein Modell des neuen Krankenhauses im Maßstab 1:100 steht im Foyer der Melsunger Asklepios-Klinik. Neugierige können sich anhand der Miniatur-Klinik ein Bild des Neubaus machen.

Quelle: HNA

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