Burgberggemeinde: Mitglieder wählten Vorstand wieder – viele Daueraufgaben

Rosenhochzeit sehr beliebt

Sie erlebten eine Rosenhochzeit auf der Homberger Burg: Tilman Stief und Annika Knauf heirateten 2007. Bis heute sind die besonderen Feiern bei Brautpaaren sehr beliebt. Archivbild: Ehl-von Unwerth/nh

Homberg. Die Rosenhochzeiten auf der Homberger Burg, die von den Rosendamen gestaltet werden, sind weiterhin sehr beliebt. Das Angebot sei auch im vergangenen Jahr rege nachgefragt worden, berichtete Juana Lanau, Mitglied des Organisationsteams, in der Mitgliederversammlung der Burgberggemeinde Homberg. Außerdem habe die Stadt ein neues Beet angelegt, es bietet Platz für weitere Rosenpflanzungen.

Vorstand und Beirat der Burgberggemeinde wurden bei der Mitgliederversammlung einstimmig wiedergewählt. Wolf-Dietrich Linke, der seit Jahren im Museum mitwirkt, wurde neues Beiratsmitglied.

Stadt will helfen

Für die Stadtverwaltung sicherte 1. Stadtrat Gerhard Fröde zu, die erfolgreiche Arbeit des Vereins weiterhin nach Kräften zu unterstützen bei seinem Bemühen, die Burgruine zu erhalten und zu pflegen.

Vereinsvorsitzender Alfred Uloth griff das Angebot auf und bat darum, die obere Plattform des Burgturms abzudichten, da der Belag undicht geworden sei und eindringendes Wasser die Substanz des Turms gefährde.

Uloth wies auf ein weiteres Problem hin, das der Verein nicht lösen könne: Bei Rosenhochzeiten im Marstallkeller, die sehr beliebt seien, könne den Gästen keine Toilette angeboten werden.

Der Schriftführer und EDV-Experte des Vereins, Uwe Hastenpflug, stellte die neue Homepage der Burgberggemeinde vor, die jetzt auch einen Link über das Museum enthält (www.Burgberggemeinde.de).

Laut Heinz Hause entwickelten sich die Stiftungsmittel solide. Für das Jahr 2012 plant der Burgbergverein, sich am Museumstag (20. Mai) mit Führungen im Hohenburgmuseum zu beteiligen. An diesem Tag soll die Magisterarbeit von Marius Kröner über die Untersuchung der Brunnenfunde vorgestellt werden.

Die Daueraufgaben stehen weiterhin auf dem Arbeitsplan der Aktiven des Vereins: die Sanierung der Burgmauern, die Weiterentwicklung des Museums, die Rosenhochzeiten, die Besetzung des Tourismusbüros am Wochenende und das Projekt, die Stadtgeschichte Hombergs weiter zu erforschen.

Im Staatsarchiv Marburg lagern Tausende von Urkunden, die noch gesichtet werden müssen. (ula)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare