Roter Rain: Schulbus kommt immer zu knapp

In der Warteschlange: DIese Fritzlarer Schulkinder und viele mehr kommen oft zu spät in die Schule, weil der Bus nicht rechzeitig fährt. Foto: Dellit

Fritzlar. Der Schulstart wird für die Kinder vom Roten Rain in Fritzlar jeden Morgen zur Zitterpartie. Seit den Sommerferien fährt der Bus nicht mehr um 7.38 Uhr, sondern umd 7.42 Uhr ab – wenn er pünktlich ist. Das ist aber häufig nicht der Fall, sagt Jessica Syha-Jedlhauser, Mutter eines Schulkindes.

Wenn der Bus rechtzeitig komme, werde es schon knapp, zum Schulbeginn um 7.55 Uhr im Klassenraum zu sein, sagt sie. Komme der Bus aber, wie es häufig passiere, bis zu einer Viertelstunde zu spät, sei es nicht mehr zu schaffen. Am Roten Rain seien 60 bis 70 Kinder betroffen, schätzt die Fritzlarerin, allerdings fahren nicht immer alle zur ersten Stunde in die Schule. 25 bis 30 Kinder warteten aber jeden Tag um 7.42 Uhr.

Es hat sich nichts geändert

Einige Mütter haben schon Kontakt zum Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV), zum Regionalverkehr Kurhessen und zur Nahverkehr Schwalm-Eder-GmbH gesucht. Vom NVV kam eine freundliche Antwort, geändert habe sich aber nichts. NVV-Sprecherin Sabine Herms sagte auf HNA-Anfrage, der Verbund habe noch einmal das Gespräch mit NSE und RKH gesucht.

Das Problem: Der Bus für die Kinder vom Roten Rain hat zuvor eine andere Fahrt im Auftrag der NSE. Dabei komme es oft zu Verspätungen. Geplant sei, den Bus ab dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember fünf Minuten früher fahren zu lassen.

Die Verspätung liege vor allem daran, dass speziell am Berliner Platz um diese Uhrzeit viel Verkehr sei. Man suche nach weiterer Entlastung im Fahrplan. Herms: „Wir hoffen, dass das Ganze sich dann entspannt.“

Quelle: HNA

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