Rotkäppchenwoche: Tanz, Musik und Markttreiben beim Scheunenfest in Oberaula

Rotkäppchenwoche: Markttreiben beim Scheunenfest in Oberaula

Erkundeten mit den Gästen die Region: Jäger Dieter Steinberg, das Olberöder Rotkäppchen Lisa Pfalzgraf und die Großmutter Gerda Battenberg (von links) gingen auf Tour. Fotos: Rose

Oberaula/Frielendorf. Das Rotkäppchen machte am Wochenende auch in Oberaula seinem Namen alle Ehre: Denn zum ersten Scheunenfest hatte die Märchenfigur auch noch die Großmutter, den Wolf und den Jäger mitgebracht.

Die Vier waren Teil einer sagenumwobenen Wanderung, die am Nachmittag viele Gäste an die Scheune im Katteröder Weg zog. Organisiert wurde das märchenhafte Spektakel zum Abschluss der Rotkäppchenwoche von der Volkstanzgruppe (VTG) und der Interessengemeinschaft Freizeitsportler Oberaula (IFO).

Maria Thiel, Luise Brandner, Brigitte Hotz und Brigitte Süsser reichten pünktlich zur Kaffeezeit selbst gebackene Torten - 13 Varianten boten sie zum Schlemmen an.

Für die richtige Kulisse hatte Ute Hahl gesorgt: Sie und weitere Helfer brachten die Scheune, in der mehr als 40 Jahre Geräte gelagert wurden, ordentlich auf Vordermann. Ländlich dekoriert, nahmen die Gäste an den hübsch geschmückten Tischen Platz.

Wer dem Süßen nicht entsagen wollte, wohl aber Lust auf einen gesunden Snack hatte, der war am Stand von Matthias Meissner, Frank Wittling und Kerstin Diehl richtig: Die Mitarbeiter einer Supermarkt-Kette servierten frisch aufgeschnittenes Obst am Spieß. Die örtliche Bank lockte die Jüngsten an ein Glücksrad: Leonie Gottschal und Josefine Meier - beide Feriengäste aus Berlin - halfen dem Glück drehend auf die Sprünge.

Rotkäppchenwoche: Scheunenfest in Oberaula

Gerhard Herget lud zusammen mit Pflanzenexpertin Daniela Ross zu einer Erlebniswanderung ein: Zusammen mit dem Olberöder Rotkäppchen Lisa Pfalzgraf, der Großmutter Gerda Battenberg, dem Wolf Renate Willhardt und Jäger Dieter Steinberg erkundete er mit einer Wandergruppe die Region und erzählte die Sage vom Goldborn. Nach Volkstanz und Livemusik am Samstagabend klang der Sonntag bei deftigem Rotkäppcheneintopf in der Scheune aus.

Die Rotkäppchen-Waldmeisterschaft lockte am Freitagnachmittag viele Kinder an den Frielendorfer Silbersee: Zur fünften Auflage stellten sich 108 junge Teilnehmer im Team mit ihren Eltern oder Großeltern vier spannenden Aufgaben.

Organisiert wurde der Wettbewerb, bei dem jedes Kind ein Präsent bekam, vom Verkehrsbüro Frielendorf. „Wir sind überrascht von der Teilnehmerzahl, im vergangenen Jahr waren es 22 Kinder“, sagte Anja Hofmann. Die Teams ließen sich nicht lange bitten und erkundeten das Areal rund um den See. Im Märchenzelt galt es einen falschen Namen in der Geschichte zu entlarven, in der Backstube bewiesen die Kinder Kreativität beim Formen eigener Kreationen.

Dass das Rotkäppchen sicher auch sportlich war, das stellte der Nachwuchs beim Torwandschießen unter Beweis.

Die finale Aufgabe übernamen Eltern beziehungsweise Großeltern: Die Jüngsten nahmen in Schubkarren Platz und ließen sich von den Erwachsenen elegant und flott durch den Parcours lenken. (zsr)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare