Ausstrahlung am Freitag um 20.15 Uhr 

RTL-Show "Big Bounce": Mitarbeiter des VW-Werks Baunatal ist dabei

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Ab durch die Reifen: Bei der RTL-Show „Big Bounce“ müssen die Teilnehmer Parcours bewältigen. Bert Muster aus Körle springt hier von einem Trampolin durch einen Reifen hindurch. 

Körle. Bert Muster aus Körle hat Trampolinspringen in einer völlig neuen Dimension erfahren. Der 42-Jährige, der im VW-Werk in Baunatal arbeitet, tritt als Kandidat bei der RTL-Show Big Bounce auf.

Am morgigen Freitag, ab 20.15 Uhr, ist Muster im Fernsehen zu sehen. 400 Teilnehmer treten in der Show gegeneinander an. Mehrere Parcours müssen die Sportler bewältigen – Angst vor Höhe darf man dabei nicht haben, berichtet Muster, der bei VW als Koordinator in der Planung und Entwicklung von Abgasanlagen tätig ist. Teilweise muss man von Türmen, die an die vier Meter hoch sind, auf Trampoline herunterspringen. „Man darf auf keinen Fall zu lange nachdenken und vor allem nicht herunterschauen.“

Im Dezember wurde die Sendung in Holland aufgezeichnet. Beworben hatte sich Muster, der in der Männerballettgruppe des CCE Empfershausen tanzt, spontan. „Ich habe die Werbung gesehen und mich aus Spaß mal angemeldet.“ Als Kind turnte Bert Muster, und damals im Training habe auch manchmal Trampolinspringen auf dem Programm gestanden. „Das hat mir damals schon total viel Spaß gemacht.“

Sprung aus 2,50 Metern Höhe

Als er dann wirklich die Einladung zum Casting bekam, sei es dann doch eine Überraschung gewesen. „Ich hatte die Bewerbung gar nicht so richtig ernst genommen. Und plötzlich sollte ich dort wirklich mitmachen.“ Dass der Beste aller Kandidaten 100 000 Euro gewinnt, habe ihn aber nicht zum Mitmachen animiert. „Ach, darauf habe ich mir gar keine Hoffnungen gemacht“, sagt Muster und lacht. 

Waghalsige Sprünge: Bert Muster auf dem Trampolin.

Beim Casting überzeugte der 42-Jährige und qualifizierte sich für die Sendung – und das, obwohl er es nicht wagte, von einem 2,50 Meter hohen Turm auf ein Trampolin und von dort wieder auf einen anderen 2,50 Meter hohen Turm zu springen. „Ich hatte immer im Hinterkopf, dass ich mich verletzen könnte.“ Und Verletzungen habe es durchaus gegeben. Kurz bevor Muster bei der Show an den Start ging, habe eine RTL-Assistentin von einem Kandidaten berichtet, der sich gerade die Schulter ausgekugelt hatte. „Das wollte ich natürlich genau in diesem Moment hören.“ Ärzte, Physiotherapeuten und professionelle Trainer seien stets vor Ort gewesen.

So lief die Vorbereitung auf die Show

Mit Kraftsport und Ausdauertraining hat sich der Körler auf seinen Auftritt vorbereitet. Zudem ging’s mit der Familie für einen Tag nach Wiesbaden in eine Trampolinhalle. „Das ist allerdings nicht vergleichbar.“ Denn bei Big Bounce müssen die Teilnehmer nicht nur nach oben springen, sondern ähnlich wie beim Super-Mario-Spiel die Trampoline als Fortbewegungsmittel nutzen. „Zu steuern, wo man genau hinspringt, ist enorm schwierig.“ Ausprobieren dürfen die Teilnehmer den Parcours vorher nicht – es geht sofort ins Duell mit einem Konkurrenten.

Bei der Aufzeichnung in Holland waren Musters Frau und seine achtjährige Tochter als Zuschauer mit dabei. „Meine Tochter war ganz fasziniert von den vielen Trampolinen und enttäuscht, dass sie nicht springen durfte.“ Wie sich Bert Muster schlägt, und ob er es ins Finale geschafft hat, darf er nicht verraten. Nur so viel: Der 42-Jährige schlägt sich äußerst gut.

Quelle: HNA

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