Zuckerfabrik produziert ab heute – Kampagne bis Weihnachten

Rübenlaster rollen wieder nach Wabern

Peter Fecke,

Schwalm-Eder. Mehr als eine halbe Million Tonnen Zuckerrüben aus Nord- und Mittelhessen, Südniedersachsen und Westthüringen werden ab heute in der Zuckerfabrik Wabern verarbeitet. Das sei etwas weniger als im vergangenen Jahr, sagt Peter Fecke, Betriebsleiter der Fabrik, der die Kampagne vorbereitet hat.

Bis kurz vor Weihnachten dauert die intensive Produktionsphase im Werk der Südzucker AG, dann sollen alle Rüben geerntet und verarbeitet sein. Während dieser Zeit arbeitet die Belegschaft der Fabrik im Schichtdienst rund um die Uhr. Knapp 90 Mitarbeiter sorgen dafür, dass aus den süßen Rüben weißer Zucker wird.

„Wenn die Fabrik einmal läuft, kann sie bis zum Produktionsende nicht mehr abgestellt werden“, sagt Fecke. Deshalb werden vor Beginn genaue Anlieferungspläne erarbeitet. Pro Tag sind es 6600 Tonnen Rüben, die verarbeitet werden. Von montags bis samstags bringen die Landwirte 8000 Tonnen täglich nach Wabern – der Überschuss ist notwendig, weil auch sonntags produziert, aber nicht angeliefert wird.

80 Prozent der Rüben kommen mit großen Lastzügen nach Wabern. Nur aus der direkten Umgebung nutzen die Landwirte auch ihre Traktoren mit Anhängern zur Anlieferung. Auf sie müssen die Verkehrsteilnehmer in den nächsten Wochen achten.

Auch in diesem Jahr gehören wieder größere regionale Zuckerverarbeiter wie Coca-Cola und der Süßwarenproduzent Ferrero in Stadtallendorf zu den Großabnehmern des Waberner Zuckers.

„Für die Zukunft des Standortes Wabern ist es durchaus positiv, dass unser Produkt in größeren Mengen auch in der Region verwendet wird“, sagt Peter Fecke.

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Von Ulrike Lange-Michael

Quelle: HNA

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