Die GWH hat das Quartier modernisiert – für die Kinder gibt es einen neuen Spielplatz

Rückenwind fürs Nordfeld

Fritzlar. „Auf die Plätze, fertig, los.“ Kinder der Kindertagesstätte St. Martin konnten als Erste die neue Bobby-Car-Strecke auf dem Spielplatz in der Franzstraße 8 ausprobieren. Sie lieferten sich bei der Eröffnung des Spielplatzes im Fritzlarer Nordfeld ein Rennen mit dem Geschäftsstellenleiter der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Hessen (GWH), Stefan Bürger.

Im vergangenen Jahr hat die GWH im Nordfeld nicht nur den neuen Spielplatz eingerichtet, sondern den kompletten Außenbereich der Anlage mit 350 Wohnungen modernisiert.

Unter dem Motto „Wohnpark Nordfeld“ soll das Wohngebiet aufgewertet werden. „Es gibt hier viele barrierefreie Wohnungen, viele Balkone und viele Parkplätze – Wohnen im Nordfeld ist besser als sein Ruf“, sagt Bürger.

„Wenn nur Rasen zwischen den Gebäuden ist, nutzt keiner diese Flächen.“

Stefan Bürger

Besonderen Wert wurde auf die Neugestaltung der Grünanlagen gelegt. „Wenn nur Rasen zwischen den Gebäuden ist, nutzt keiner diese Flächen“, sagt Bürger. So stellte die GWH Sitzbänke auf, legte barrierefreie Wege an, pflanzte neue Ziersträucher und erneuerte den alten Spielplatz. „Der hatte noch den Charme der 1960er-Jahre“, sagt Bürger.

Um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden hat die GWH dort neben modernen Spielgeräten auch eine 60 Meter lange Bobby-Car-Strecke gebaut. „Darauf können die Kinder auch Rollschuh- und Fahrradfahren üben, bevor sie im Straßenverkehr fahren“, sagt Landschaftsarchitekt Erik Hanf. Die Kita-Kinder hatten viel Spaß und freuten sich über die drei neuen Bobby-Cars, die sie dazu geschenkt bekommen haben.

Damit das Straßenbild nicht weiter von den vielen bunten Mülltonnen geprägt wird, habe man diese nun umzäunt, sagt Bürger: „Das sieht nicht nur besser aus, sondern verhindert auch, dass Fremde dort ihren Müll abladen.“ Neben einer Garagenanlage zum Lärmschutz ist auch noch ein Nachbarschaftstreff in Planung.

Dazu stellt die GWH eine Wohnung zur Verfügung, in der sich die Nachbarn zum Kaffeeklatsch treffen, Einkaufshilfen für Senioren und Nachhilfe für Schüler organisiert werden können. Der Treff liegt Bürger besonders am Herzen: „So etwas gibt es in Fritzlar nicht noch einmal.“

Von Diana Rissmann

Quelle: HNA

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